Archiv für Mai 2011

GEWOBAU führt „Krieg“ gegen die eigenen Mieter

Nachdem der bisherige Geschäftsführer der Gewobau, Michael Hampel, mit einer kostspieligen Party in den Ruhestand „entlassen“ wurde, gerät die Gewobau unter Druck. Mieter haben sich bei der Gewobau nicht nur wegen der sinnlos verprassten Gelder für Hampels Abschied beschwert.
Ziemlich überfordert und hilflos bezieht die Geschäftsleitung der Gewobau jetzt in einem Schreiben ohne Datum mit der Überschrift „Anfragen zur Verabschiedung von Herrn Geschäftsführer Hampel“ Stellung.
Kurzgefasst, die Show für Hampel soll als Werbeveranstaltung der Gewobau durchgehen! Diese neue Kreation einer Public Relations Maßnahme dürfte beispiellos sein. Insbesondere die Aussage, folgt man der eigentümlichen Logik der Gewobau, „Werbeangebot für den Wohnungsstandort … Rüsselsheim“ dürfte Auslegungssache sein. Wer hier an die angekündigten weiteren Wohnungsverkäufe denkt, muss als Mieter befürchten, dass vielleicht bei den eingeladenen 140 Gästen bereits interessierte „Immobilien(Haie)Investoren“ nach Beute geschnuppert haben.
Der hochherrschaftliche Ton der Gewobau ist geblieben: Was die Gewobau macht, ist richtig!

Wie wäre es den mit: „Entschuldigung, dass wir einen schwerwiegenden Fehler mit der Übernahme der teuren Party für Herrn Hampel gemacht haben. Er hat sich bereit erklärt die Kosten selber zu übernehmen. Damit Sie, liebe Mieter erkennen, dass wir lernfähig sind, wird die bisherige zweite Geschäftsführerstelle aus Kosteneinspargründen nicht wieder besetzt. Herr Regenstein wird der alleinige Geschäftsführer der Gewobau bleiben.“?
Die Gehälter der beiden Geschäftsführer betragen zusammen
224.698,87 €!

Forderung: Hampel zahlt selbst!

Die Redaktion dankt Herrn H. für die Überlassung des Gewobau-Schreibens.

Noch mehr tote deutsche Soldaten in Afghanistan: 5o. und 51!

Bereits gestern starben zwei Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan. Fast hätten die Aufständischen auch einen General erwischt, was dann ein Prestigeerfolg gegen die ISAF-Truppen gewesen wäre.
Dafür holt die Nato-Luftwaffe zu einem „Gegenschlag“ der besonderen Art aus, und tötet kurz mal fünf Mädchen, sieben Jungen und zwei Frauen“. Was nur zynisch mit dem vermitteln von westlichen Werten umschrieben werden kann.
Das Verlustkonto dort, mit toten deutschen Soldaten beträgt jetzt, 51 tote Bundeswehrangehörige.

Nazi-Alarm in Wiesbaden

Morgen am Samstag (28.05.) wollen die Jungnazis der NPD (JN) in Wiesbaden eine Kundgebung? (Mahnwache) gegen „Ausländer- Jugendkriminalität“ aufführen. Ort soll der Bahnhofsvorplatz
bei den Koffern ab ca. 10 Uhr sein.
Das Wiesbadener Bündnis gegen Rechts hat ab 9 Uhr eine Kundgebung in den gegenüberliegenden Reisinger Anlagen angekündigt.

Mehr dazu bei der ANK in Frankfurt und beim Bündnis auf Facebook.
UPDATE: Das Tagblatt heute dazu

GEWOBAU-Mieter zahlen für Hampels pompöse Abschiedsfeier

Wie hier berichtet, geht der bisherige Chef der Rüsselsheimer Gewobau in den Ruhestand. Michael Hampel hat das mit einer Abschiedsfeier im Stadttheater getan. Ein Bericht im Rüsselsheimer Echo lässt allerdings erkennen, dass dort nicht nur ein Gläschen Sekt und etwas Knabbergebäck gereicht wurde. Lediglich acht! lausige Jahre hat Hampel mit einem wohl dotierten Vertrag in Rüsselsheim verbracht und viel Ärger für Gewobau-Mieter gebracht.
Gefeiert wurde aber als gehöre man zur Prominentenwelt.
Beispiele aus dem Bericht des Echos:
„festlich eingedeckte Tische, bengalisches Licht aus Theaterscheinwerfern, ein anspruchsvolles mediterranes Büffet, … musikalische Untermalung“ und dann das Echo Qualitätsurteil:
„die in der Rüsselsheimer Geschichte fast schon ein Alleinstellungsmerkmal haben dürfte.“ Sicherlich wird alles vom Feinsten gewesen sein und schon hier stellt sich die Frage: Was hat das alles gekostet? Und wer hat das bezahlt? Einer sicherlich nicht. Nämlich Michael Hampel. Er ist ja die zu „ehrende Person“. Dann bleibt ja eigentlich nur die GEWOBAU!
Weil, hier einmal zur Ehrenrettung von Stefan Gieltowski (SPD-OB)- Gieltowski wird es wahrscheinlich nicht bezahlt haben?
Die sicherlich mehrere Tausend Euro teure Verabschiedungsparty, wenn alles in Rechnung gestellt wird, ist es vielleicht sogar ein fünfstelliger Betrag, wird natürlich über die Mieten der Gewobau-Mieter bezahlt.
Während bei Gewobau-Festen noch nicht einmal das Karussell für die Kinder kostenlos ist, bekommt Hampel nach nur acht Jahren in „seiner Firma“ eine pompöse Party von der Gewobau spendiert!
Eigentlich unglaublich, was da in Rüsselsheim passiert.

Zuvor erklärte Hampel selbst, dass die Gewobau Cash für Sanierungen etc. braucht, deswegen wurden sogar Mieter mit ihren Wohnungen verkauft, um aber eine große Sause zu machen, dafür hat die Gewobau genügend Kohle. Auch um den leibhaftigen Gutmenschen mit Geldspenden in einer Höhe 6979 Euro zu spielen.

Doch Mieter in Rüsselsheim lassen sich nicht ver…..en.
Michael Hampel soll die gesamten Kosten seiner Verabschiedung selber bezahlen!
Der unfassbare Bericht „Es hat Spaß gemacht“! ist hier.

Rüsselsheim: Lehrstunde des grünen OB-Kandidaten

Dem Rüsselsheimer Echo gebührt die Ehre, die letzte Parlamentsdebatte am Dienstag, insbesondere um den Frickel-Film „Mondverschwörung“ öffentlich gemacht zu haben.
Das Rüsselsheimer Stadtparlament bleibt ein Ort der übelsten Kulturlosigkeit, welches nach Vorbildern im feudalen Mittelalter sucht.
Der grüne Oberbürgermeister-Kandidat, Josef Dreiseitel, noch „Kultur“-Dezernent, gab dem Rüsselsheimer Filmemacher, Thomas Frickel, auch gleich einmal eine Lehrstunde seiner kulturpolitischen Amtsführung. Anlass war ein Antrag der Fraktion RFFW, wohinter sich u.a. die FDP! verbirgt, den Film im Stadttheater während der Rüsselsheimer satirischen Filmtage zu zeigen. Der grüne Dreiseitel konnte allerdings nicht anders, als mit majestätischem Gehabe Frickel zu kritisieren. Schließlich weiß der Magistrat, und hier insbesondere Dreiseitel, was für Frickels Film der beste Aufführungsort ist.
Das soll Frickel endlich akzeptieren und hat nicht zur Presse zu laufen. Außerdem will der nachschnüffelnde „Kulturpolitiker“ sogar von Filmaufführungen in Berlin und anderswo wissen, wo nur wenige Dutzend Zuschauer sich den Film ansahen. Genau diese Aussage dürfte seiner eigenen Kulturpolitik aber eher abträglich sein, so wenig wie die in Rüsselsheim angenommen wird.
Aber genau darin liegt die Idee von Frickel begründet, seinen Film beim etablierten Filmfest in Rüsselsheim mit Hunderten von Zuschauern zu zeigen. Genau das will man in Rüsselsheim nicht, und versenkt mit 38 zu 5 Stimmen den Film im parlamentarischen Nirvana: O-Ton: die „Stadtverordnetenversammlung begrüßt, dass der Magistrat eine Einigung mit dem Künstler anstrebt.“

Nebenbei outet sich der grüne Emporkömmling (der noch weiter nach oben will) als Verfechter der Sache des Kapitalismus. Mit den Worten „Die Dauerausstellung ist keine Agitationsplattform gegen Kapitalismus“ bezog Dreiseitel klar Stellung gegen eine Beteiligung der Öffentlichkeit, und für eine kapitalfreundliche Ausstellung im städtischen Museum. Wem wundert es?

Josef Dreiseitel abwählen!

Der Artikel aus dem Echo ist hier.

UPDATE: Heute (27.05.) im RE und der MSP – Dreiseitel redet „falsch Zeugnis“ über Frickel -Film!

49. toter deutscher Soldat in Afghanistan

Wenige Tage nachdem Kriegsminister de Maizière seine Pläne verkündete zukünftig bis zu 10.000 Soldaten(!) weltweit in kleinen und größeren Kriegen einzusetzen, bezahlte heute morgen um 7.34 h für diese Kriegspolitik ein Bundeswehr-Soldat mit seinem Leben. Für seinen Tod fand der Kriegsminister die höhnischen Worte „buchstäblich aus dem Leben gerissen“. Der Soldat ist Opfer eines Sprengsatzes geworden. Genau jene Politiker, die junge Menschen in den Krieg schicken, empören sich zynisch verkrampft am lautesten. Damit starben in Afghanistan 49 Soldaten.
Keine Forderung ist aktueller, als die, alle Soldaten aus den weltweiten Kriegsgebieten zurückzuholen!

UPDATE: Bei dem Toten soll es sich um einen 33jährigen Hauptmann der „Division Spezielle Operationen“ handeln.

Le jumelage acec Nazi

Bonjour Evreux,
Jumelage avec Nazi 1961 (centre)

Evreux et Rüsselsheim sont jumelées depuis le 30 avril 1961.
Walter Köbel (SPD : Parti social-démocrate de l‘Allemagne) a caché son affiliation NSDAP jusqu‘à sa mort. C‘était découvert par une étude de la fraction gauche à Wiesbaden.

L’Antifa locale rédigeait en plus un communiqué de presse, qui était dissimulé dans la presse locale.

Maintenant l’Antifa se mets avec un tract au public.

Tract de l’Antifa ici.

Kulturpolitik in Rüsselsheim? Ein Armutszeugnis !

Wie erbärmlich die vom grünen Bürgermeister Josef Dreiseitel zu verantwortende Kulturpolitik ist, ist heute in der „Main-Spitze“ zu lesen. Zwar ist die Aufführung des neuen Films „Mondverschwörung“ von Thomas Frickel in Rüsselsheim sogar Thema im Kommunalparlament geworden, allerdings mit dem Ergebnis, dass nur Luftblasen und nichts greifbares für den Dokumentarfilmer in den folgenden Tagen zu bestaunen waren.

Die satirischen Filmtage in Rüsselsheim veranlassen den Kulturschaffenden jetzt persönlich einen Antrag an den Rüsselsheimer Magistrat zu stellen.

Die oberpeinliche Angelegenheit für den grünen Oberbürgermeister-Kandidaten, Josef Dreiseitel, und den Noch-OB, Stefan Gieltowski (SPD) und Konsorten, kann Mensch hier lesen.

ANTIFA-Fight gegen die Stadt Rüsselsheim

Die ANTIFA in Rüsselsheim weicht wegen Blockade der Lokalzeitungen „Main-Spitze“ und „Rüsselsheimer Echo“ mit einem Flugblatt auf „Indymedia“ u.a. Seiten im Internet aus, klebt Plakate an die Köbel-Halle und verteilt Flugblätter in Rüsselsheim. Die städtische Verwaltung dagegen lässt die Plakate entfernen und die Flugblätter einsammeln.
Gewaltig muss der Druck auf die politischen Verantwortlichen im Rathaus sein, die NSDAP-Mitgliedschaft des späteren SPD-Bürgermeisters, Walter Köbel, unter den Tisch zu kehren.

Just dieser hatte 1961 mit der französischen Stadt Evreux eine Städtepartnerschaft begründet, die gerade jetzt mit den 50-Jahre Feierlichkeiten in Rüsselsheim begangen werden soll.
Es kann also sehr peinlich für Rüsselsheims OB Gieltowski (SPD) werden, wenn ihn sein Amtskollege aus Evreux darauf anspricht. Rüsselsheim scheint dagegen zur Tagesordnung übergegangen sein. Eine Sporthalle mit dem Namen eines NSDAP-Juristen ist wohl auch kein Problem. Doch nicht genug, Walter Köbel der NS-Jurist, ist sogar zum „leuchtenden Vorbild“, einer Kunstaktion im Rathaus vorgeschlagen worden! Diese Rüsselsheimer!

Zum Bericht auf Indymedia geht es hier.
Das Flugblatt der ANTIFA kann hier geladen werden. GO ANTIFA, GO!

Schlechte Zeiten für GEWOBAU-Mieter: Grüner Mietentreiber jetzt im Aufsichtrat

Die Kommunalwahlen haben den Grünen in Rüsselsheim zu unverdienten Aufwind verholfen. Neben neun Stadtverordneten haben diese jetzt auch einen Altbekannten im Magistrat. Doch nicht genug, der ist auch gleich in den Aufsichtsrat der GEWOBAU „befördert“ worden.
Es handelt sich hierbei um Folkmar Schirmer, der zuvor sein Unwesen als „Stadtteilkoordinator“ im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ (ein Witz!) im Rüsselsheimer Stadtteil Dicker Busch trieb.
Für ihn persönlich mit einem gut dotierten Vertrag verbunden. Für die Mieter in den Gewobau-Wohnungen dagegen mit zusätzlichen Mieterhöhungen von 1 bis 2 Euro pro Quadratmeter zu den regelmäßigen Erhöhungen für Maßnahmen die die Gewobau jahrelang verschlampt hatte.
Schirmer ist lokaler Vertreter einer Bundespartei, die für Krieg und Sozialabbau steht. Genau diese Politik wird er vor Ort umsetzen wollen. Gewobau-Mieter drohen nicht nur nicht endende Mieterhöhungen.
Eine Mitteilung der Stadt.