Archiv für März 2012

Samstag 31.März antikapitalistischer Aktionstag in Frankfurt

UPDATE: Es hat ge… z.B. die FR

31. März 2012 – 14:00
Veranstaltungsort: Hauptbahnhof, Frankfurt/Main
Veranstalterin: M31-Bündnis

„Wir wollen die EZB-Baustelle stilllegen“
Ein Bündnis linker Gruppen mobilisiert für antikapitalistischen Aktionstag am 31. März zur Großdemonstration in Frankfurt (mehr…)

Walter Köbel (NSDAP) jetzt als Satirefigur

Während sich die Stadt Rüsselsheim wissenschaftlichen Sachverstand in Marburg bei Professor Dr. Eckhart Conze einkauft, in der Hoffnung, wenigstens die Nachkriegskarriere von Köbel in Rüsselsheim ab 1954 halbwegs sauber beurteilt zu bekommen, um dann wohl laut jubeln zu können:
„Ja, er war Nazi – in Rüsselsheim aber – hat er sich den demokratischen Verhältnissen (1954 -1965) angepasstum dann alles beim Alten zu lassen!? Dagegen startet das Rüsselsheimer Bildungskollektiv (RBK) mit fünf Sticker gegen Köbel durch.

Mehr Anti-Köbel Sticker gibt es hier.

CDU Rüsselsheim merkt nichts mehr

UPDATE: Trotz Rüsselsheimer „Schützenhilfe“ verliert Boris Rhein in Frankfurt.

In Frankfurt läuft der OB-Wahlkampf von Boris Rhein (CDU). Dort kursieren Flyer im typischen Rhein-CDU-Layout und zwar ganz besondere:
Boris Rhein mit den Hells Angel oder als „ein echter ÜBERFLIEGER“. Irgendwie haben sich die Sticker auch nach Rüsselsheim an den CDU-Briefkasten verirrt. Nur die Rüsselsheimer CDU kapiert es nicht und denkt wohl an Schützenhilfe für ihren Kandidaten in Frankfurt.

Die Welt verstehen, fällt in Rüsselsheim eben schwer. Was die SPD nicht mit ihrem früheren SPD-Bürgermeister Walter Köbel kann, der auch überzeugter Nazis war, oder besser, es nicht schnallt, ist bei der CDU eben ein Boris-Rhein-Kleber – eben ein gutes Fake.
Und Nazis gab es bei der CDU natürlich genügend nach 1945.
So gesehen in Rüsselsheim…

Kurdische Petition kann unterstützt werden

Rüsselsheimer Kurd_innen machen darauf aufmerksam, dass eine Petition für demokratische Rechte in der Türkei, unterzeichnet werden kann.
Unter diesem Link kann die Petition unterstützt werden.

Die deutsche Erklärung dazu: (mehr…)

Hungerstreik im Rüsselsheimer kurdischen Zentrum

Am Wochenende haben kurdische Aktivist_innen in den Räumen ihres Vereins einen Hungerstreik für Demokratie und Freiheit organisiert.

Dazu ein Bericht in der Main-Spitze.

Familie Gauck : Der Apfel…

In “ Die Akte Gauck“ gibt es interessantes zu lesen. Nicht nur, dass der „feine“ Herr Gauck gerne und gut mit den Behörden in der DDR „kooperiert“ hat, und das obwohl er „Dissident“ gewesen sein will.

Und auch das noch: Papa Gauck war obendrein ein richtiger Nazi-Kriegsverbrecher. Weiter ist noch zu erfahren, dass ein Onkel als evangelischer Pfarrer gute Dienste für die Nazis erbrachte.

Neue SPD-Spitze bleibt dem Nazi Köbel treu

Am Samstag durfte die Rüsselsheimer Bevölkerung in der Main-Spitze Neues von den politischen Spitzen im Rathaus lesen.
Während sich die Antifa rühmen kann die Forderung nach einer wissenschaftlichen Aufarbeitung von Köbels Wirken durchgesetzt zu haben, und Bürgermeister Dreiseitel (Grüne) so tut, als wäre das die weise Erkenntnis des Magistrates, lassen die beiden SPD-Nachwuchspolitiker Nils Kraft und Jens Grode tief in ihre mangelhaften Geschichtskenntnisse blicken.
Die Alibi-Parteikommission von Siegbert Reinig (SPD), während des OB-Wahlkampfs im letzten Jahr berufen, bringt jedenfalls nichts zustande.
So stehen die jüngeren SPD-Männer Kraft und Grode ziemlich dumm da. Beide versuchen mit überaus dürftigen Mitteln sich irgendwie aus dem Schlamassel zu retten.
Nils Kraft (35), der wahrscheinlich demnächst zum Baustadtrat gewählt wird, verklärt Köbel einfach als „Kind seiner Zeit“. Wieso dieser dann gerade in seiner Partei Platz finden konnte, die reihenweise Mitglieder von Nazis umgebracht bekommen hat, bedenkt er nicht.
Er weiß sogar Köbel zu verteidigen: „Die (Köbel-) Halle sei „nicht nach dem jungen Köbel benannt“, sondern ihm in Anerkennung von Wiederaufbauleistungen gewidmet.“
Nach dieser Logik könnte man heute jeden Altnazi, der irgendwas nach 1945 „geleistet“ hat, bedenkenlos mit Ehrungen, Straßen- und Sporthallen-Namensgebungen, auszeichnen.
So denkt kein CDU/JU-Mann, sondern ein SPD-Aufsteiger wie Kraft.
Dabei hat Köbel gar keine Aufbau-Leistung in Rüsselsheim erbracht. Köbel hat erst ab 1954 die Früchte eines SPD-KPD und …? ja, CDU-Magistrates unter Dörfler (ein Opfer der Faschisten) eingefahren, die praktisch die Trümmern der Nazis beiseite geräumt haben, so Leute der Antifa, die auch zu berichten wissen, dass „die Nibelungentreue der SPD zu Köbel“ in seinen Traumergebnissen mit bis zu 64% bei den Wahlen begründet ist.
Doch weiter mit Kraft. (mehr…)