Archiv für Juni 2012

Vortrag in Darmstadt: Die extreme Rechte im Rhein-Main-Gebiet

Update: Bericht im Echo und pdf.

Vortrag und Diskussion mit Michael Weiss (APABIZ e.V.):

**Die extreme Rechte im Rhein-Main-Gebiet**

Freitag, 6. Juli 2012 um 18:30 Uhr
Altes Hauptgebäude der TU Darmstadt (Raum S 103/113)
Lageplan der TU: http://www.tu-darmstadt.de/universitaet/orientierung/lageplaene/lageplaene_stadtmitte/lageplaene_s1/

Im Rahmen der Berichterstattung zu den Ermittlungen gegen die Mitglieder des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“, geriet in den letzten Monaten wiederholt die Neonaziszene der neuen Bundesländer in den Fokus der medialen Aufmerksamkeit. Dies trägt zwar einerseits zu einer Sensibilisierung der Öffentlichkeit bei, lässt neonazistische Gewalt und Rechtsterrorismus jedoch gleichzeitig als „ostdeutsche Phänomene“ erscheinen. (mehr…)

CDU Rüsselsheim lässt bei Köbel nach Worten Taten folgen

Ganz offensichtlich möchte die fast regierende CDU in Rüsselsheim Ruhe um die Nazi-Vergangeheit des Altbürgermeisters Köbel (NSDAP) bringen.
Nach deren Ankündung vom 6. Juni „unverzüglich“ eine Entscheidung zur Entfernung des Köbel-Namensschildes zu wollen, kündigen die Konservativen jetzt den nötigen Antrag für die Stadtverordnetenversammlung am 28. Juni an.
Damit wird dann die Nagelprobe gestellt werden, wer für, und wer gegen Köbel ist. Dabei steht die SPD vor einem Dilemma. Bisher standen sie treu zu ihrem „Parteimitglied“. Erst kürzlich haben die Sozialdemokraten unter dem politischen Druck der Köbel-Affäre sich ein wenig von Köbel entfernt. Durch den CDU-Antrag im Parlament geraten darüber hinaus die Grünen -die immer so getan haben, als wollten sie eine Aufklärung über Köbels Vergangenheit-und insbesondere die SPD unter Zugzwang. Stimmen Sie gegen Köbel, kann die Diskussion über Köbels Nazi-Vergangenheit auf einem anderen Niveau geführt werden, als bisher.
Auch die Linke/Liste Solidarität ist für eine Umbenennung, was auch immer das zu bedeuten hat. Inzwischen gibt es aber Informationen, dass deren Magistrats-Mitglied für das Abhängen des Köbel-Zusatzschildes (mit den NSDAP-Daten) im Magistrat gestimmt haben soll.

SPD Rüsselsheim bewegt sich bei Köbel (NSDAP+SPD) einen Millimeter

Nachdem die CDU und OB Burghardt sich zu einer bisher folgenlosen Erklärung in Sachen Köbel und seiner Nazivergangenheit motiviert sahen, hat auch die SPD eine Erklärung zu dem früheren SPD-Mitglied und Bürgermeister, abgeben. (mehr…)

Neues von Slime

Die legendären Punkrocker von Slime vertonen Erich Mühsam. Selbst der staaatstragende „Deutschlandfunk“ berichtete. Die CD gibt es ab dem 15. Juni und auf Tour geht Slime auch. In Frankfurt aber nicht im ExZess. Wie kommt es? (mehr…)

Bloß keine Bild-Zeitung

Eigentlich möchte der Springer-Verlag am 23. Juni die bundesdeutschen Haushalte mit seinem Edelblatt, die Bild-Zeitung, beglücken. Weil dieses Blatt niemand braucht, gibt es Widerstand gegen die ungewollte Zustellung des Blattes.

Infos auch hier. So aktuell wie nie: ENTEIGNET SPRINGER!

Hamburg: Stolperstein für Thälmann (KPD) – In Rüsselsheim werden sie geputzt

Während in Hamburg inzwischen mehr als 4000 Stolpersteine verlegt wurden und jetzt für namhafte Kommunisten z.B. Ernst Thälmann, Stolpersteine verlegt wurden,wurden in Rüsselsheim die bisher verlegten Stolpersteine gereinigt.
Im Oktober sollen vor Ort neue Steine verlegt werden.

Geldstrafe für Antifaschisten

Zu einer Geldstrafe von 375 Euro ist am 31. Mai ein SDAJ-Mitglied aus Berlin verurteilt worden. Der Jugendliche hatte sich am 3. September 2011 an antifaschistischen Protesten gegen den »nationalen Antikriegstag« der Neofaschisten in Dortmund beteiligt. Verurteilt wurde er wegen »Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte« und »versuchter Körperverletzung«.

Der Berliner hatte sich an dem Tag an einer friedlichen Sitzblockaden beteiligt, die durch die Polizei gewaltsam geräumt wurde. Er wurde in Handschellen abgeführt und soll in dieser Situation einen Beamten getreten haben. Im Prozeß räumte allerdings selbst die Staatsanwaltschaft ein, daß es sich bei dieser Bewegung um einen »Schmerzreflex« gehandelt haben könnte. Die SDAJ-Gruppen aus Berlin und Dortmund sammeln nun Spenden zur Begleichung der Verfahrenskosten, die bei etwa 1000 Euro liegen werden.

(jw)

Spenden bitte auf folgendes Konto:

DKP Berlin
Konto-Nr.: 004 341 31 37
Berliner Sparkasse
BLZ: 100 500 00
Stichwort: »Antirepression Dortmund«

Petra Roth geht…der schwarze Block kommt!

Am 11. Juni wird »die Königin von Frankfurt« (Bild) in der Paulskirche verabschiedet – ein rabenschwarzer Tag für Frankfurt. Zu diesem Anlass darf natürlich ein anständiger schwarzer Block nicht fehlen.
Homepage

CDU in Rüsselsheim bringt Köbel (NSDAP/SPD) zur Strecke

Nach gut einem Jahr entschließt sich die CDU und deren Oberbürgermeister Burghardt, Köbel nicht als Vorbild und Namensgeber einer Sporthalle für geeignet zu betrachten.
Die Unionisten und ihr OB wollen sogar die „unverzügliche Entscheidung“ über die Entfernung der Namenstafel. Und das gleichwohl vor dem Hintergrund, dass „eigene Mitglieder“, eben solche mit NSDAP-Mitgliedschaften und einschlägiger Karrieren, betroffen sein könnten. Da die CDU in Rüsselsheim allerdings fast immer die zweite Geige gespielt hat, dürfte sie nur wenig zu verlieren haben.
Wie ein nasser Hund steht jetzt die Rüsselsheimer SPD da, die in dem vergangenen Jahr nicht die Kraft gefunden hat, sich auf ihre antifaschistische Parteitradition von 1933 bis 1945 zu besinnen.

Fußball-EM ist nicht mehr weit

In Kürze wird die Europameisterschaft in der Ukraine und Polen wieder den deutschen Nationalismus befördern. Dazu ein Comic.

Wer sich für die Geschichte des Arbeiterfußballs (Arbeiter-EM 1932) interessiert, wird hier einen hörenswerten Beitrag beim dradio laden können.