Rüsselsheim: Adam-Opel-Denkmal bereit zur Demontage

Noch immer trägt die größte Rüsselsheimer Sporthalle weiter den Namen WALTER KÖBEL (Bürgermeister mit NSDAP-Mitgliedschaft u. a. m.), da macht die Rüsselsheimer
ANTIFA eine neue Nazi-Altlast bekannt.
Das bundesweit bekannte Denkmal für den Gründer der Adam-Opel-Werke vor dem Rüsselsheimer Hauptportal ist von einem Frankfurter Bildhauer mit Nazi-Hintergrund geschaffen worden. Emil Hub, so heißt der Mann, hat nicht nur 1937 den 4,5 Tonnen schweren und überlebensgroßen Opel in unternehmerischer Führerpose gestaltet, sondern, weil er wohl schon gerade dabei war, auch noch Büsten von Adolf Hitler. Die „Führer-Büsten“ stellte Hub, der an allen „Kunstausstellungen“ der Nazis in München beteiligt war aus, und verkaufte die auch. Hub, konnte seinen Nazi-Kitsch auch an so prominente Nazis wie Goebbels verkaufen. Von dem kassierte er 12.000 RM, das wären nach heutiger Währung ca. 120.000 Euro!
Die ANTIFA will jetzt, dass an dem Denkmal die Nazi-Affäre des Bildhauers auf einer Informationstafel öffentlich gemacht wird, weil bisher die Geschichte des Denkmals „verfälscht“ dargestellt werde.
Von der ANTIFA ist auch zu vernehmen, dass sich die Antifaschist_innen auf einen langen Kampf gegen die fortbestehende Ehrung von Walter Köbel (der mit der Nazi-Vergangenheit) einstellen, und man genügend Material habe, zu jeder passenden Gelegenheit die Finger in die Wunde Faschismus zu legen.

Die Lokalpresse: Das Rüsselsheimer Echo (hier fällt schon mal der Nazibegriff für die Ausstellungen in München hinten runter)

Und hier präsentieren sich zumeist in den Kommentaren Rüsselsheims „geistige Elite“ in der Main-Spitze.

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