Archiv für März 2013

Nix mehr mit „WALTER KÖBEL“-Halle

Gestern hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, die bisher nach dem Nazijuristen und NSDAP-Mitglied benannte Großsporthalle nicht mehr mit dem Namen von Walter Köbel zu ehren.
Nach fast zwei Jahren ging es mit der Entfernung des Köbel-Schriftzuges an der Halle ratz-fatz. Bereits heute Vormittag war der Name Walter Köbel abmontiert worden.
Übrig geblieben sind noch die Straßenschilder und wahrscheinlich die Köbelbüste in der Halle.
Das NSDAP-Mitglied Köbel hatte es im Faschismus bis zum Juristen – letzte bekannte Station: Oberlandesgericht Posen 1944 – gebracht. Ab 1932 begann für Köbel vom HJ-Führer (mit Goldenem HJ-Abzeichen), dann der Eintritt in die NSDAP (1937), einer Dissertation im Nazigeist und Mitgliedschaft bei den Nazijuristen (NSRB) eine vielversprechende Karriere während des Faschismus.
Eine Stellungsnahme hat die Antifa angekündigt.

UPDATE: Heute meldet das ECHO, dass die Büste des Nazijuristen
aus der Sporthalle entfernt wurde und „aufbewahrt“ wird.
So sind sie die Rüsselsheimer! Erst an Köbel festhalten bis zum geht nicht mehr und dann verheimlichen!

Zeichnender Kriegsbefürworter zeigt seine Karikaturen

In Rüsselsheim kann man im Stadtparlament beobachten, dass Magistratsmitglieder u.a. sich zwar nicht an den Debatten beteiligen, dafür aber für sich auf das leere Papier zeichnen.
In Berlin sitzt für die SPD der Abgeordnete Gerold Reichenbach, und der macht es auch, nur auf Bundestagsniveau. Reichenbach zeigt jetzt seine Ergüsse im Schloss Dornberg in Groß-Gerau.
Reichenbach, der die Agenda 2010 mitzuverantworten hat, und darüber hinaus auch fast jeden Bundeswehreinsatz im Ausland, hat dafür einen passenden Kollegen gefunden, der morgen die Einführung in die Ausstellung vornimmt. Es ist Franz Josef Jung von der CDU. Beide bewerben sich wieder für das Direktmandat im Kreis Groß-Gerau und beide haben mit Bundeswehrsoldaten in alle Welt so gut wie keine Probleme.
Bei Franz Josef Jung handelt es sich darüber hinaus um den verantwortlichen Minister für das Kunduzmassaker, bei dem 142 Menschen getötet wurden.
Bei der letzten Wahl 2009 gewann der Rheingauer Jung gegen Geinsheimer Reichenbach. Unterschiede in der Frage über Krieg und Frieden sind ja auch nicht feststellbar, für die Wähler_innen.
Und im übrigen heißt es doch „Pack schlägt sich, Pack verträgt sich!“

Er wird stürmisch am 1. Mai… in Frankfurt

Am 1. Mai möchte gerade die neofaschistische NPD in Frankfurt aufmarschieren. Antifaschst_innen haben einen Aufruf dagegen formuliert und starten jetzt nicht nur mit einer Homepage gegen die Neonazis durch. Die Seite bis zum 1. Mai im Blick zu haben dürfte lohnenswert sein.

Tanzabend für Frauen im Jugendhaus

Am Samstag den 16. März findet ab 19 Uhr ein „Tanzabend für Frauen“ im Jugendhaus Dicker Busch (Hessenring 76) statt. Der Eintritt kostet fünf Euro dafür gibt es aber auch ein Glas Sekt. Veranstalter ist der Verein Friedenshaus e.V.