Archiv für April 2013

Gegen Nazis am 1.Mai in Frankfurt

UPDATE: Nazis ziemlich erfolgreich blockiert.
Und eine PM aus Frankfurt.

Auf Hochtouren laufen die Aktivitäten gegen die NPD am 1. Mai in Frankfurt.
Informationen hier.
Letzte Informationen gibt es am 30.04. ab 19h im Exzess, Leipziger Straße 91 in Frankfurt.

Oder die Seite von Frankfurt nazifrei am 1. Mai studieren.

HR-Fernsehen berichtet über Rüsselsheimer Verein

Die HR-Sendung „defacto“ (Beitrag: Jetzt reicht’s) berichtete am vergangenen Sonntag über den serbischen Verein „Dunav“ e.V. aus Rüsselsheim. Der hat ein großes Problem: Mit dem Umbau des früheren Opelbades verliert der Folkloreverein seine bisherigen Räumlichkeiten.
Während der Verein bei Europäischen Meisterschaften mit dem zweiten Platz glänzen kann, hat die Stadt angeblich keine adäquate Lösung für Vereinsheim und Trainingsmöglichkeiten.
Ergebnis: Duna e.V. flüchtet nach Mainz-Mombach.
Eigentlich sind bei Rüsselsheimer Vereinen in ähnlichen Situationen 1:1 Lösungen angesagt.
Umso mehr wenn es sich um Rüsselsheimer Werbeträger handelt, was hier bei einem Vizeeuropameister der Fall wäre.
Es drängt sich der Verdacht auf, dass insbesondere bei Dunav e.V. alte Feindbilder („Serbien muss sterbien!) mitschwingen. Die Stadtverwaltung bleibt aufgefordert dem Verein Dunav e. V. Räumlichkeiten, die dem Umfang ihrer bisherigen entsprechen, anbietet.

Staat und Nazis Hand in Hand!

Staat und Nazis Hand in Hand: NSU, Verfassungsschutz und Co. Die Verstrickungen des Verfassungsschutzes und der Polizei mit terroristischen neofaschistischen Strukturen sind in der BRD nichts Neues. Die Mordreihe des NSU und die skandalöse Verwicklung der geheimdienstlichen Behörden sind nicht Pannen oder das Fehlverhalten Einzelner, sondern verweisen auf genau jene strukturelle und historische Kontinuität, die den Feind links verortet.

Wer den Vortrag im Türkischen Volkshaus in Frankfurt verpasst hat, kann sein historisches Wissen hier aufbessern: der Vortrag bei YouTube oder zum nachlesen.

CDU-OB heizt fürs Klima durchs Kaff

Rüsselsheim gilt gemein als „asozial“ oder einfach nur Sch…, schlecht. Meistens wird auch bemängelt das vor Ort nichts los ist, und Mensch nicht einkaufen kann.
Allerdings kann Rüsselsheim mit seinem CDU-Oberbürgermeister glänzen.
Patrick Burghardt fährt als Dienstwagen ein klimaschädliches Opelprodukt. Sein Opel Insigna 2.8 V6 haut pro Kilometer 265 Gramm Kohlendioxid (CO2) in die miese Rüsselsheimer Luft.
Damit ist Burghardt absolute Spitze bei den hessischen Oberbürgermeistern. Abgeschlagen sein Sozi-Kollege Feldmann aus Frankfurt mit noch beachtlichen 244 Gramm pro Kilometer.
Der EU-Richtwert ist allerdings bei nur 130 Gramm. Durch den Hessischen Rundfunk ertappt, wollen Burghardt (CDU) und Feldmann (SPD) (ab 1:25 Min.) natürlich gleich umweltverträglichere Autos bestellen. Und natürlich haben sie das irgendwie nicht bemerkt.
Für Rüsselsheim sollte allerdings eine besondere Sparmaßnahme greifen. Die Stadt mit klammen Kassen kann sich die Ausgabe ohne Probleme einsparen, weil Rüsselsheim per Fahrrad ziemlich genau in der gleichen Zeit zu durchqueren ist, wie mit dem Klimakiller Auto.
Mit dem Dienstwagenprivileg, welchen es neuerdings auch für Fahrräder gibt, sollte ein besonderer finanzieller Anreiz bestehen, bei Fahrrad Herth, Fahrrad Vatter oder vielleicht im Rüsselsheimer Radhaus dem jungen Oberbürgermeister (32) ein sportlich, dynamisches Dienstrad zu bestellen. Wird er ja wohl schaffen von Königstädten bis zum Rathaus? Den Antrag dazu könnten die Rüsselsheimer Grünen stellen und mit ihrer rot-grünen Mehrheit auch durchsetzten.
Für den Umsatzverlust bei Opel, könnte sich Burghardt privat ein Opel-Rad kaufen, um die Rüsselsheimer Marke hoch zu halten.
Nur der ADFC, der verschläft wie immer, nicht nur die Schneemassen im Winter auf den Rüsselsheimer Radwegen.
Die dürften dann aber,wenn der Oberbürgermeister Rad fährt, geräumt sein.