Archiv für August 2013

Explosiver Kunduz-Sound im Rüsselsheimer Stadttheater

Der verantwortliche Minister für das Kunduz-Massaker (ca. 142 Tote darunter viele Kinder), Franz Josef Jung (CDU), hat jetzt zusammen mit dem CDU-OB Burghardt, die Big Band der Bundeswehr am 14. November in das Stadttheater geholt.
Die toten Kinder in Afghanistan, insbesondere im Kunduz sind zwar nicht Veranlassung für den Ex-Minister, aber die Bundeswehr-Kapelle soll auch noch für den Förderverein der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und dem Bundeswehrsozialwerk spielen. Der finanzielle Gewinn fließt also teilweise wieder in das militärische Umfeld zurück.
Mit der Wehrmachtskapelle („Big Band Bundeswehr“) setzt Franz Josef Jung seine Vernebelungsarbeit fort („nichts passiert…), die schon mal darin gipfelte, dass er Grundschülern aus dem „Kleinen Prinzen“ vorlas.
Neu an der CDU-Offensive von Jung und Burghardt ist, dass das vor der Schließung stehende Stadttheater von CDU-Militaristen für eine neue Art von „Wunschkonzert“ wie zu Wehrmachtszeiten und als Propagandastätte für Kriegseinsätze genutzt werden soll. Schließlich stoßen die Auslandseinsätze der Bundeswehr seit Jahren auf breite Ablehnung. Deshalb sollen Soldaten mit Musikinstrumenten für die dringend notwendigen Sympathiewerte sorgen.
Bisher ist Rüsselsheim über Jahrzehnte ziemlich von Kriegspropaganda verschont geblieben. Offensichtlich wollen CDU, der Kunduzmassaker-Minister und die Bundeswehr dies verändern. Allerdings rührt sich überall Widerstand, so das z.B. der HR einen Auftritt der Soldatenmusiker abgesagt hat.
Der Bundeswehr Big Band den Saft abdrehen!

Hände weg von Syrien! Antikriegsdemo in Frankfurt

Am Samstag (31.08.2013) findet vor der Alten Oper in Frankfurt ab 13 Uhr eine Demonstration gegen die Kriegsvorbereitungen der imperialistischen Staaten gegen Syrien statt.
Veranstalter ist das Frankfurter Solidaritätskomitee mit Syrien. Inzwischen gibt es eine Erklärung der Syrischen Kommunistischen Partei. Auch die DKP ruft zu Protesten gegen den Krieg auf. Genauso die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ), die in Rüsselsheim einmal nicht ohne Einfluß war.

NPD kneift vor Rüsselsheimer Mob…

Die für heute 10 Uhr angekündigte NPD-Kundgebung ist von den Neonazis abgesagt worden.
Bereits heute früh kündigte die NPD nur noch den Wiesbadener Termin um 16 Uhr (Bahnhof) an.
Nach 10 Uhr hieß es in Rüsselsheim die NPD hätte „logistische Probleme“, um 10.40 Uhr verkündete CDU-OB Burghardt die Absage der Neofaschisten.
Gut 200 Bürger_innen wollten der NPD eine klare Absage erteilen. Ebenfalls gut positioniert, und auf eine Gelegenheit wartend, waren auch einsatzfreudige Kräfte, die auf die Nazis lauerten.
Die NPD hat damit wiederholt das Rüsselsheimer Gebiet ziemlich feige gemieden.

Und so sieht es die Lokalpresse: RE und MSP.
Die Hessenschau über die NPD in Wiesbaden.

Am Montag (26.08.) in Rüsselsheim die NPD versenken

Um 10 Uhr will die NPD auf ihrer Rassistentour in Rüsselsheim vor dem Opel-Hauptportal am Bahnhofsplatz ihre bekannte Hetze („Mehr Geld für Oma statt für Sinti und Roma“) verbreiten.
Ob sich die NPD damit einen Gefallen tut, gerade in Rüsselsheim aufzutauchen, bleibt abzuwarten.
Allerdings haben ansässige Gemüsehändler schon mal „Gammelware“ in Aussicht gestellt. Außerdem müssen die Neofaschisten erst einmal rein- und dann auch wieder rauskommen. Nicht nur die Migranten-Communities wollen den 100%-Rassisten eine Lehre erteilen.
Darüber hinaus wollen sehr „kreative Leistungsteams“ alles versuchen die faschistische Propaganda abzuwürgen und den „NPD-Schrotthaufen“ zu „entsorgen“.

Na dann: Montag, den 26. August 2013 10 Uhr Bahnhofsplatz oder sonst wo in Rüsselsheims Innenstadt!