Explosiver Kunduz-Sound im Rüsselsheimer Stadttheater

Der verantwortliche Minister für das Kunduz-Massaker (ca. 142 Tote darunter viele Kinder), Franz Josef Jung (CDU), hat jetzt zusammen mit dem CDU-OB Burghardt, die Big Band der Bundeswehr am 14. November in das Stadttheater geholt.
Die toten Kinder in Afghanistan, insbesondere im Kunduz sind zwar nicht Veranlassung für den Ex-Minister, aber die Bundeswehr-Kapelle soll auch noch für den Förderverein der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und dem Bundeswehrsozialwerk spielen. Der finanzielle Gewinn fließt also teilweise wieder in das militärische Umfeld zurück.
Mit der Wehrmachtskapelle („Big Band Bundeswehr“) setzt Franz Josef Jung seine Vernebelungsarbeit fort („nichts passiert…), die schon mal darin gipfelte, dass er Grundschülern aus dem „Kleinen Prinzen“ vorlas.
Neu an der CDU-Offensive von Jung und Burghardt ist, dass das vor der Schließung stehende Stadttheater von CDU-Militaristen für eine neue Art von „Wunschkonzert“ wie zu Wehrmachtszeiten und als Propagandastätte für Kriegseinsätze genutzt werden soll. Schließlich stoßen die Auslandseinsätze der Bundeswehr seit Jahren auf breite Ablehnung. Deshalb sollen Soldaten mit Musikinstrumenten für die dringend notwendigen Sympathiewerte sorgen.
Bisher ist Rüsselsheim über Jahrzehnte ziemlich von Kriegspropaganda verschont geblieben. Offensichtlich wollen CDU, der Kunduzmassaker-Minister und die Bundeswehr dies verändern. Allerdings rührt sich überall Widerstand, so das z.B. der HR einen Auftritt der Soldatenmusiker abgesagt hat.
Der Bundeswehr Big Band den Saft abdrehen!

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