Archiv für September 2013

Wer verdient wie viel? Z.B. der Gewobau-Chef in Rüsselsheim

UPDATE: GEWOBAU feiert sich selbst, ohne Mieter_innen – dafür mit Security- vor ihrem 8 Millionen Euro Bau.
Die Lokalpresse eins und zwei.

Das Versteckspiel bei den städtischen Unternehmen in Rüsselsheim

Bisher konnten interessierte Leute in den Geschäftsberichten der Gewobau nachlesen, was die bisherigen Geschäftsführer verdienten. Im Geschäftsbericht 2011 waren das zuletzt 189.272,20 Euro für die Gewobau-Chefs Regenstein und Hampel (bis Mai 2011).
Im aktuellen Bericht verzichtet die Gewobau nach §286 HGB Abs.4 darauf und setzt lieber auf eine Verschleierung der Angelegenheit. Gerade weil die Gewobau sich einen überaus teuren Neubau am Bahnhofsplatz hinklotzte, der natürlich von den Mieten der Gewobau-Mieter_innen bezahlt wird, wäre hier Offenheit gefragt.

LiR wagt hier die Schätzung, dass Thomas Regenstein über 135.000 Euro im Jahr in seinem Vertrag stehen hat. Plus Dienstwagen, plus Boni etc., plus….
Die Forderung, das die Gehälter der Geschäftsführung bei den städtischen Beteiligungen wie Gewobau, GPR, Betriebshöfe usw. in Berichten öffentlich auszuweisen sind, ist in Rüsselsheim überaus populär, weil damit nicht nur den Beschäftigten einiges klar würde. Außerdem sollte bei kommunalen Eigentum das gleiche gelten, wie für einen Bürgermeister-Posten, Landrat und andere Tätigkeiten in staatlichen Einrichtungen, wo die Einkünfte leicht in Erfahrung zu bringen sind.
Übrigens sind die meisten Gehälter der NRW-Sparkassenchefs öffentlich.

NPD kommt am 12. September nach Rüsselsheim

UPDATE: NPD IN RÜSSELSHEIM NICHT ZU HÖREN! Bericht bei antifa-frankfurt.org und die Lokalpresse eins und zwei. Tags zuvor wurden die Nazi-Gewalttäter von der Polizei in Gewahrsam genommen.

Die NPD dümpelt noch immer durchs Land, deshalb wird morgen am Donnerstag (13.09.2013) die NPD in Rüsselsheim versuchen ihre neofaschistische Propaganda los zu werden.
Ab 9 Uhr mobilisieren NPD-Gegner_innen auf den Rüsselsheimer Bahnhofsplatz.
Auch CDU-OB Burghardt verkündet mutig: „Egal wie oft die rechtsextreme NPD versucht, in Rüsselsheim ihre Parolen zu verbreiten: Rüsselsheim wird dem entgegen stehen“, hat aber keine juristischen Schritte gegen die Nazipartei eingelegt. Hanaus OB war da konsequenter.
Zuletzt hat die NPD Rüsselsheim gemieden. Heute kündigen sich die Neonazis aber auf der Partei-Homepage für morgen 10 Uhr an.

Deshalb: Nazis stoppen! 9 Uhr Bahnhofsplatz Rüsselsheim!

Wolfgang Gehrcke (MdB) zur Migrationspolitik in Rüsselsheim

Am kommenden Freitag (13.September) wird der linke Bundestagsabgeordnete, Wolfgang Gehrcke, um 19 Uhr im Kurdischen Verein (Ferdinand Stuttmann Straße 4 in Rüsselsheim) über die Migrationspolitik in Deutschland und den Ereignissen in Syrien und Kurdistan sprechen.

Der offizielle Einladungstext: Die bevorstehenden Landes- und Bundestagswahlen am 22. September 2013 sind auch für die hier lebenden Migranten aus der Türkei und Kurdistan von großer Bedeutung. Als Migranten sind sie einerseits von Diskriminierung, Ausgrenzung und sozialer Benachteiligung ungleich betroffen. (mehr…)