Archiv für Oktober 2013

Kurdische Filmtage in Frankfurt Höchst

Filmbegeisterte können nächste Woche ab dem 7. November bis zum 9.November im Film Forum Höchst eine Reihe von kurdischen Filmen sehen.
Die Dokumentar- und Spielfilme betrachten nicht nur die jüngste kurdische Vergangenheit.
Zwei Filme werden in deutscher Sprache gezeigt: „Halabja – Die verlorenen Kinder“ und „Bekas“ (Verwaist).
Die anderen Filme werden in kurdischer Sprache ( Kurmancî ) und mit deutschen, türkischen oder englischen Untertiteln gezeigt.

Sehenswert. 6 Euro die sich lohnen .

„Die Mondverschwörung“ auf 3sat

Morgen am Dienstag (29. Oktober) sendet 3sat um 22.25 Uhr unter der Rubrik „Geister, Spuk & Aberglaube“ „Die Mondverschwörung“ von Thomas Frickel.
Der Rüsselsheimer Filmemacher gelangt damit in das Programm des „Kultursenders“. Nicht gelungen ist ihm die Aufführung seines Filmes im Rüsselsheimer Stadttheater. Dort wird stattdessen ab dem nächsten Monat die neue Kulturarbeit präsentiert. Auf Initiative des verantwortlichen Ministers für das Kundus-Massaker (bis zu 142 Tote), Franz Josef Jung (CDU), tritt dort die Big Band der Bundeswehr auf, und versucht die Stimmung zu Gunsten weltweiter Kriegseinsätze zu verbessern. Denn Kriegseinsätze sind nicht mehrheitsfähig.

GEWOBAU: 8 Millionen für den Neubau – nur 1,2 Mill. für das alte Domizil?

Glücklicher Gewinner in Rüsselsheim ist sicher Andreas Tuttla, der den alten Stammsitz der Gewobau für schlappe 1,2 Millionen Euro gekauft hat. Der Bau von 1984 und 1000 Quadratmetern lässt den Unternehmer auch gleich von einem „Superobjekt“ schwärmen. Er hat hier sicherlich ein besonderes Schnäppchen gemacht.

Wie bei der Gewobau üblich, dürfte zumindest der alte Stammsitz über knapp drei Jahrzehnte professionell in Schuss gehalten worden sein. Schießlich ist man ja aus der Branche. Dazu die günstige Lage. Allerdings erscheinen die 1,2 Millionen einigen Gewobau-Mieter_innen als etwas wenig.
Aktuell wurde in Bauschheim ein Gebäude von 1092 Quadratmeter der Bäckerei Kraft mit einem Verkehrswert von 1,3 Millionen Euro angesetzt. Allerdings macht das Gebäude schon rein äußerlich den Eindruck einer Immobilie das in die Jahre/zehnte gekommen ist.

Betroffene Mieter_innen reagieren deshalb schon mal sarkastisch. „Wir zahlen es ja! Durch unsere Mieten wird ein 8 Millionen Euro teurer Klotz am Bahnhof gebaut und der alte Gewobau-Sitz für einen Schnäppchenpreis von nur 1,2 Millionen verscherbelt. Wir kennen Leute, die, wenn sie es gewusst hätten, auch zugegriffen hätten.“ So langjährige Mieter_innen der Gewobau.

Einige Rüsselsheimer_innen meinen auch, dass das neue Gebäude der Gewobau in Jahrzehnten als die Fehlinvestition unter Gewobauchef Regenstein dastehen wird. Schließlich kommt die ganze Aufwertung der Innenstadt nicht in Gang. Das geplante „Opel-Forum“ kommt seit Jahren nicht vorwärts und es befürchten viele Leute aus Rüsselsheim, dass es zu einem Rohrkrepierer wird.

„Macht nichts“. Werden dann vielleicht einige sagen. Das neue Gewobau-Gebäude lässt sich dann sicher für schlappe 2-3 Millionen Euro verkaufen. Schließlich zahlen es die Mieter_innen.