Archiv für Juli 2014

GEWOBAU will Mieter in der Lenbachstraße ausnehmen oder loswerden

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Rüsselsheimer GEWOBAU über eine Modernisierung den monatlichen Quadratmeterpreis (kalt) von 5 auf 8 Euro erhöhen will. Betroffen davon sind langjährige Mieter_innen in der Lenbachstraße 80 bis 88.
Die stadteigene GEWOBAU in Rüsselsheim fällt immer wieder durch Skandale, Prunksucht und wenig Rücksicht mit den eigenen Mieter_innen auf.
Zuletzt wurde bekannt, dass der Geschäftsführer der GEWOBAU, Thorsten Regenstein, seinen Vertrag gleich um sieben Jahre verlängert bekommen hat. Eine Vertragsverlängerung von sieben Jahren gelten als unüblich. Sein Einkommen ist geheim. Regenstein kann sich jedenfalls mehr als acht Euro pro m² leisten.
Im März verramschte die GEWOBAU für schlappe 1,2 Millionen Euro ein Domizil in Haßloch-Nord. Ohne Ausschreibung. Zuvor wurde gleichfalls für 1,2 Millionen der alte Hauptsitz der GEWOBAU an den Mann gebracht, weil sich die GEWOBAU-Chefs für 8 Millionen Euro einen neuen Stammsitz leisteten.
Schließlich muss das ganze Geld wieder rein kommen und das bezahlen bekanntlich die Mieter_innen der GEWOBAU. Besonders im Rüsselsheimer Stadtteil Haßloch-Nord steht die GEWOBAU für das Plattmachen von bezahlbarem Wohnraum, um dann zahlungskräftigeren Klientel etwas zu bieten.
Selbstredend haben die Proteste der betroffenen Mieter_innen in der Lenbachstraße bisher kein Gehör bei GEWOBAU und dem Aufsichtsratschef, CDU-OB Burghardt, gefunden.
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