Archiv für November 2014

FRIEDENSHAUS feiert sein 27. Jubiläum

Der Rüsselsheimer Verein FRIEDENSHAUS begeht am Samstag (29.11.) mit einer Feier in der Kantschule sein 27jähriges Bestehen.
Ab 19 Uhr werden in der Aula der IKS verschiedene Musikgruppen u.a. die neue Jugendgruppe des Vereins, die serbische Kinderfolkloregruppe, ein Diavortrag zur Geschichte von Friedenshaus und natürlich Essen und Trinken geboten. Schlappe fünf Euro für ein abendfüllendes Programm.
Der Rüsselsheimer Verein Friedenshaus wird auch zukünftig im Kampf gegen Krieg und Faschismus dringend gebraucht!
Herzlichen Glückwunsch von Rüsselsheims linksradikalen LIR.

Adam-Opel-Denkmal: Und tschüss…

Update: O-Ton Fa. Strassacker „Aber wir kennen in diesem Fall doch ganz besonders die Bedeutung der Skulptur als historisches Kunstwerk und wissen auch um das Ansehen Adam Opels“, sagt Martina Hartwich-Wolf. Echt? Und Liebes „Echo“ Schon die Bilder sind von Fa. Strassacker, aber die Beschriftung „Ganz fremd mag er sich vorkommen, der Adam Opel im Hof der Firma Strassacker…“ Gehts noch peinlicher?
Es stand nun auch wirklich blöd im Weg rum: das Opel-Denkmal. Von der Antifa wurde der Bildhauer Hub, als Nazikünstler geoutet, der schon mal Hitlerbüsten fertigte. Aber die Forderung das Opel-Standbild aus dem Weg zu schaffen, blieb ungehört, bis ein/e anonyme/r LKW-Fahrer/in mit vielleicht mutmaßlicher antifaschistischer Einstellung, das kapitalistische Monument von Adam O. zwar nicht voll anvisierte, aber so schrammte, dass es in seinen Grundfesten erschüttert wurde, so das „Lebensgefahr“ bestand.
Jetzt wurde die peinliche Angelegenheit in der Dunkelheit abgeräumt und braucht auch nicht zurückkommen. Endlich Platz für alle vor dem Bahnhof.
UPDATE: In der „Mainspitze“ gibt es einen „gehängten Opel“ zu sehen. Arbeiterklasse schlägt zu, nur die Lokalpresse weiß wenig über die Nazivergangenheit eines Emil Hubs zu berichten. Nämlich nichts.

Real in Bauschheim: Besseres Ergebnis wäre möglich

Sagt zumindest der Aufmacher im neuen Handeln Nr. 73 herausgegeben von ver.di.
Sehr deutlich und kritisch wird die Schließung von real und die Entlassung der Beschäftigten beleuchtet. Kostproben vorab:

„Warum gelingt es Real, fünfzehn Märkte weitgehend sang- und klanglos „abzuwickeln“, ohne dass sich irgendwo wirklicher Widerstand oder auch nur empfindlicher betrieblicher und öffentlicher Protest erhob oder erhebt?…
Stärker wiegt wohl eher, dass offenbar viele Betriebsräte und Beschäftigte mit Real „abgeschlossen“ hatten und das letzte „Kapitel“ schnellstmöglich hinter sich bringen wollten. Aber wäre es nicht gerade dann sinnvoll und wichtig gewesen, sich nicht von der Geschäftsleitung durch den ersten einigermaßen erträglich erscheinenden Sozialplan „einfangen“ zu lassen, sondern gezielt eine deutliche Verbesserung der angebotenen Leistungen anzustreben?…
Vielmehr setzten jeder Betriebsrat und die von ihm vertretene Belegschaft mit oder ohne Unterstützung durch ver.di in aller Regel auf die eigenen Fähigkeiten bei Verhandlungen mit der Real-Geschäftsleitung. Diese hatte schnell den „Bogen raus“ und arbeitete systematisch darauf hin, dass sie scheinbar „mitfühlend“ und vom Schicksal der Beschäftigten „bedrückt“ in jedem Markt beim Ringen um den Sozialplan trotzdem ihre betriebswirtschaftlichen Ziele konsequent und mit dem nötigen Nachdruck vertrat. …. Es ist allerdings wenig einleuchtend, dass dies zwangsläufig das „Ende der Fahnenstange“ hätte sein müssen, wenn nicht jeder Betriebsrat für sich allein bis zum Ende, sondern mit den Beschäftigten aller anderen betroffenen Filialen gemeinsam für eine möglichst hohe soziale Absicherung der zu Entlassenden gekämpft hätte. …. „

Bleibt nur eins übrig: Kämpfen! Die Nr. 73 von Handeln demnächst hier.

REWE privatisiert: Auch bei REWE werden Tariflöhne durch Filialübergabe an „freie Kaufleute“ beseitigt! So z.B. schon im Darmstädter Raum. Ebenfalls zu lesen in Nr.73 von Handeln.

Real Rüsselsheim-Bauschheim: Kündigungen FETT

Heute wurde bekannt, dass real mehr als 150 Menschen der real-Filiale in Bauscheim die Kündigung erhalten haben. Damit gibt es keine lückenlose Übernahme zum neuen Betreiber Globus, was gleiche Löhne wie bisher bedeutet hätte.
Stattdessen dürfen sich die Ex-realer_innen dann auf Dumpinglöhne von Globus freuen, und das sogar „noch vor Weihnachten“.
Damit wird ein weiterer Rüsselsheimer Betrieb keinen Tariflohn mehr zahlen. Hier wurde mehrfach über die Vorgänge berichtet.