Archiv für Januar 2015

Durchgeknallt: PEGIDA Frankfurt

UPDATE 2.0: Nazi mit Waffe zu Pegida Nächster Termin Mo. 23.02. 16.30 Uhr
UPDATE 1.0 : Und wieder plamiert. Nur Polizeigas garantiert rassistisch-faschistische Hetze.

Nur wenige Dutzend Nazis, Rassisten, Hooligans und christliche Fundamentalisten haben sich zuletzt beim Frankfurter Ableger von PEGIDA an der Hauptwache versammelt. Ohne Polizei hätte man noch nicht einmal das geschafft. Doch jetzt bettelt die rassistische Truppe um eine weitere Abfuhr.
Ab Montag will die extreme Rechte wöchentlich auflaufen.
Treffpunkt für Antifaschist_innen 2. Februar 16.30 Uhr Hauptwache.

Klatsche für die GEWOBAU

UPDATE: Die Gewobau kündigt an wieder nach Wohnfläche für den Müll zu berechnen. Nach zehn Jahren verschweigt der Gewobau-Chef z.B. den „Mülltourismus“, den die „tolle Gewobau“ (Grode/SPD) verursacht hat. Müll wurde seitdem über Mülltonnen, die nicht zum Gewobau-System gehören, entsorgt. Weder konnte die Gewobau eine volumengenaue Abrechnung des Mülls bieten, noch konnte sie die Mieter überzeugen. Bis zu 50% Verweigerer weiß Regenstein auf einmal zu nennen. Bis zur zweifachen Niederlage vor Gericht hat es die Gewobau null interessiert!

Vor Gericht hat sich die Rüsselsheimer GEWOBAU die inzwischen zweite Niederlage für das umstrittene Chipsystem für Hausmüll eingeholt.
Richter Wellenreuther konnte keinen erzieherischen Effekt erkennen, wo es doch „Drecksäcke gibt, die ihren Abfall einfach in den Wald schmeißen.“

PEGIDA in Frankfurt

UPDATE: Schon wieder den Kürzeren gezogen. Die FR stellt fest, dass der “ Marsch durch die Innenstadt … ein bisschen etwas von einem Suizidkommando hätte“. Die Hessenschau berichtet von Mundts Rede „Deutschland ist kein Müllhaufen“ (H.Mundt- mit Müll meint sie sich sicherlich selbst).

Am kommenden Montag (26.01.) wollen die Rassisten des PEGIDA-Ablegers (Fragida) einen weiteren Versuch starten in Frankfurt aufzumarschieren.
Antifaschist_innen mobilisieren ab 17 Uhr dagegen und wollen sich IN DEN Weg stellen und den rechten Aufmarsch verhindern.

Neuer Stolperstein neben dem Opel-Denkmal des Nazi-Bildhauers?

Update: O-Ton Fa. Strassacker „Aber wir kennen in diesem Fall doch ganz besonders die Bedeutung der Skulptur als historisches Kunstwerk und wissen auch um das Ansehen Adam Opels“, sagt Martina Hartwich-Wolf. Echt?

Am 27. Januar soll vor dem Opel-Portal am Bahnhofsplatz der erste Stolperstein für einen Zwangsarbeiter bei Opel verlegt werden.
Kehrt das Opel-Denkmal des Hitlerporträtisten Emil Hub nach der Reparatur dorthin zurück, hätte man einen weiteren unrühmlichen Ort in Rüsselsheim.
Im November 2013 wurden in Rüsselsheim die Stolpersteine der Familie Nachmann entfernt und ein Klo darauf gebaut. Die Stolpersteine liegen heute nur wenige Meter von der Toilette entfernt.

Die Rüsselsheimer Antifa will darin System erkennen, weil das Gedenken für die Opfer des Faschismus „ritualisiert“ sei, welches zudem von Rüsselsheims Entscheidungsträgern für ihr „eigenes Prestige“ genutzt werde. Passt etwas nicht rein, wie die Nazi-Vergangheit des Bürgermeisters Köbel, tut man sich „sehr schwer“ und braucht dafür Jahre bis die Ehrungen verschwinden.

Überhaupt würden die Veranwortlichen in Rüsselsheim zu „pikanten Fehlgriffen tendieren“.
So wird das Opel-Denkmal ziemlich unpassend von der Firma Stassacker instandgesetzt. Gerade dieses Unternehmen erhielt nach 1933 „Aufträge für Monumentalskulpturen, zum Beispiel für die Weltausstellung in Paris 1937“. Der deutsche Pavillon in Paris ist mit der faschistischen Ausstellung in die Geschichte eingegangen. „Nazi-Kitsch“ sagen die Antifas. Außerdem sei Max Strassacker, der Firmenchef ab 1940, seit dem 1.Mai 1933 NSDAP-Mitglied gewesen.
Die Firma habe zweifelos vom Faschismus profitiert. Heute ist die Firma wieder gut im Geschäft, nur eine klare und eindeutige Distanzierung von der Zusammenarbeit mit dem faschistischen Mordsystem können die Antifaschist_innen zunächst „nicht erkennen“.

Nazis bei Opel – ein altes Problem

UPDATE 2.0: Und vor dem Rüsselsheimer Amtgericht siegt der Kollege ebenfalls. Glückwunsch!
UPDATE 1.0: Vor Gericht in Darmstadt gewinnt der gekündigte Opelarbeiter.
Durch einen Artikel in die Junge Welt wird heute ein pikanter Vorfall mit strengen Naziduft aus dem Rüsselsheimer Opelwerk bekannt.
Ein Opel-Gruppenleiter hat gegenüber einem IG Metall-Vertrauensmann bekundet, er wolle mit einem »russischen Kommunisten«… nicht arbeiten, »dann lieber noch mit Hitler«.
Anstatt die Opel-Führungskraft entsprechend der Betriebsvereinbarung bei Opel zu sanktionieren, erhält der IG-Vertrauensmann die Kündigung vor Weihnachten. Verkehrte Welt?
Opel hat im Rüsselsheimer Werk ein Nazi-Problem. Beobachter_innen berichten zudem davon, dass bei der letzten Azubi-Demo in Rüsselsheim (Juni 2014) nicht wenige rechte Auszubildene z.B. mit Thor Steinar-Klamotten und T-Shirts der rechten Band Frei.Wild zu sehen waren.
Allen Beteuerungen der Opel-Leitung rechtsradikale Tendenzen nicht zu dulden, bleibt eine nazistische Grundtendenz im Opelwerk unübersehbar. Und die wird vom Opel-Vorstand toleriert.

Globus-Konzern ködert Händler in Bauschheim

UPDATE: Globus gibt Kleinunternehmern einen Tritt. Die Main-Spitze
Beim Bauschheimer Ortsbeirat hatten der zukünftige Geschäftsleiter des Warenhauses, Josef Donsbach, und der Globus-Projektleiter, Stefan Eberling, ihren ersten großen öffentlichen Auftritt in Rüsselsheim.
Es galt vor allem Bauschheimer Sorgen zu blenden. Das passierte mit schablonenhaften Formulierungen wie aus dem 1×1 des Marketings.

Also erst einmal einschleimen:
Rüsselsheim hat großes Entwicklungspotenzial – es gibt neue Arbeitsplätze – lokale Gewerbetreibende sind herzlich willkommen – sogar eine örtliche Vernetzung ist Teil des sozialen Engagements(!), die Revitalisierung des alten Standortes ist das Ziel – und die Bauschheimer Hofläden haben eine spannde Chance – wobei Globus eventuell Unterstützung bieten könnte.
Und das Globus-Entgeltsystem (Glens) „lehnt“ sich an Tarifvertäge an!?

So der bunte Strauß der Ankündigungen, Verheißungen und Lobpreisungen der Globus-Männer.
Während also die Bauschheimer mit einer überreichen Einkaufshalle (400 Käsesorten) hingehalten werden, die lokalen Händler sich auch gleich der Globus-Knute unterwerfen können – nur das bedeutet es Lieferant eines Konzerns zu sein – ist vor allem eins das eindeutige Ziel des Globus-Konzerns, die Tarife im Einzelhandel gehörig nach UNTEN zu drücken.
Den Laden gibt es noch nicht, klar ist aber die Tarifverträge des Einzelhandels – erkämpft durch die Gewerkschaft ver.di – gehören für Globus auf den Bauschheimer Misthaufen. So versteht man die „örtliche Vernetzung“. Löhne sollen sich nur noch an Tarifverträge „anlehnen“ und für die obskure Beweisführung werden „neue Arbeitsplätze“ in Bäckerei, Metzgerei und Gastronomie angeführt, die noch niedrigere Löhne erhalten sollen als im Einzelhandel üblich.
Bisher galt für einen Betrieb (z.B. Real) ein gültiger Tarifvertrag. Globus möchte offensichtlich gar keinen oder für den jeweiligen Teilbereich eine noch günstigere Bezahlung.
Der Globus-Konzern möchte die Lohnspirale in Bauschheim nach unten drehen bis es quietscht.

Real Bauschheim: Alles Käse bei den Globus-Löhnen ?

Am Samstag werden immer Reklameblätter verteilt. Im Rüsselsheimer Echo darf heute der Globus-Projektleiter Stefan Eberling und der CDU-Oberbürgermeister Burghardt Werbung in eigener Sache verbreiten.
Am 1. Juli 2015 ist im Real-Markt in Rüsselsheim-Bauschheim Schluss mit den Tariflöhnen. Bagger werden das Real-Gebäude plattmachen und die Tariflöhne landen ebenfalls auf dem Müll.

Danach vollbringt Globus die branchenunübliche Leistung für den Neubau mehr als ein Jahr zu benötigen. 30 Millionen Euro sollen investiert werden, die sich nach kapitalistischer Logik rentieren sollen. Das funktioniert noch immer am besten bei den Löhnen.
Und CDU-OB Patrick Burghardt sieht darin sogar ein „starkes Zeichen“. Bei den Jobs ohne Tariflohn im Niedriglohnbereich ist der CDU-Mann sogar „sehr begeistert“, weil er dabei nur eine „Beschäftigungsgarantie“ für alle 150 Real-Mitarbeiter erkennen will. Der geringere Lohn interessiert Burghardt nicht die Bohne.

Aber Globus-Mann Eberling legt noch einen drauf, weil er die Auffassung vertritt, dass „ein branchenreiner Tarifvertrag sei schon deshalb inakzeptabel, weil beispielsweise Bäcker oder Metzger nichts mit Einzelhandel zu tun hätten“. Die Löhne sollen zukünftig sogar nur „angemessen“ sein. Friss oder stirb, lautet die Kampfansage an Beschäftigte und die Gewerkschaft ver.di.

400 Käsesorten will Globus an die Kundin bringen. Den Käse von Globus in Sachen Tarifvertrag und die eigenwillige Auslegung der Entlohnung, kann sich der Konzern schon mal in die Haare schmieren.

Bester Kurzfilm gegen die Bundeswehr gesucht

Bis zum 15. Juni 2015 können satirische Kurzfilme gegen die Bundeswehr bei der DFG/VK eingereicht werden.
Gesucht werden Filme
-> die sich über die Bundeswehr lustig machen
-> die ihre angestrengten Rekrutierungsbemühungen auf die Schippe nehmen
-> die die Idee, mittels Krieg Gerechtigkeit herbeizuführen, verhöhnen
-> die im besten Sinne wehrkraftzersetzend sind.
Wenn das mal nicht besonders einladend ist… Der Flyer dazu.