Archiv für April 2015

Konzert in der Kantschule

Am kommenden Sonntag (26.04.) findet ab 13 Uhr ein kurdisches Konzert in der Kantschule im Evreuxring statt. Zwar rockt nicht der angekündigte Hozan Kawa, der sich bei den Rüsselsheimer KurdInnen entschuldigte, weil er einen wichtigen Termin in Istanbul hat.
Damit ist auch die Frage geklärt, ob bei seinem Auftritt AK-47- Replikas zum Einsatz kommen.
Wie „rockig“ es in der „Kant“ wird, kann man für 10 Euro testen.

Die Kinder in Kunduz können nicht mehr lesen – Dank Jung und seinen Bomben

Update: Auch die Planckschule meint mit Kunduz-Jung werben zu müssen. Peinlich!
Franz Josef Jung (CDU) der verantwortlicher Minister für das Massaker in Kunduz, kann es nicht lassen. Diesmal ist der für den Tod von vielen Kindern verantwortliche Politiker in der Max-Planck-Schule aufgetreten. Die unglaubliche Verlogenheit des CDU-Politikers ist mit der Jung-Aussage „…damit viele Kinder die Wunder des Lesens kennenlernen“ wohl nur schwer zu überbieten. War es doch der Ex-Minister Jung, der nach dem Bombardement behauptete, die Toten seien „Talibankämpfer“ gewesen.
Wieso es in Rüsselsheim noch immer Schulen gibt, die bereit sind einen Kriegspolitiker vor Kindern auftreten zu lassen, kann nur noch mit grober Fahrlässigkeit in Bezug auf den Bildungsauftrag interpretiert werden. Das jetzt auch die Kinder- und Jugendbücherei, vertreten durch deren Leiterin Eva Süßmilch mitwirkte, ist unentschuldbar. Eva Süßmilch sollte eigentlich mit Schamröte in der Stadtbücherei ihrer Arbeit nachgehen und die Finger von Politikern wie Franz Josef Jung lassen.

Rüsselsheimer Presselandschaft

Die „beste Zeit“ der Rüsselsheimer Lokalpresse ist Geschichte. Bisher gibt es kaum politische Bemühungen sich für die Zukunft auszurichten.
In der Jungen Welt von gestern, wurde ein Blick darauf geworfen.
„…Der Gewerkschafter verwies darauf, dass bereits 2010, als Echo und VRM gemeinsam ein Druckzentrum in Rüsselsheim eröffneten, rund 130 Beschäftigte der Darmstädter Druckerei ihren Job verloren haben.
Auch die nun vollzogene Übernahme dürfte Arbeitsplätze kosten – zumindest im Raum Rüsselsheim, wo sowohl das Rüsselsheimer Echo als auch das VRM-Blatt Main-Spitze erscheinen. Moos betonte, ver.di erwarte vom neuen Eigentümer, »dass nunmehr ein langfristig tragfähiges Konzept für die Echo-Zeitungen vorgelegt wird und es nicht zu weiteren Arbeitsplatzverlusten kommt«. Dass sich VRM in Rüsselsheim dauerhaft zwei konkurrierende Lokalzeitungen leistet, ist allerdings nicht zu erwarten.“