Stadt Rüsselsheim patzt beim Nazi-Ehrenbürger

Beim Ehrenbürger der Stadt Rüsselsheim, den NSDAP-Bonzen, Jakob Sprenger, gibt es eine neue Entwicklung. Zwar titelt das Rüsselsheimer Echo falsch, weil zumindest das Fragezeichen fehlt, dennoch hat die Rüsselsheimer Antifa das Rüsselsheimer Rathaus wieder kalt erwischt.
Im Rathaus ist man sich sogar nicht zu Schade mit „Sprenger sei von der Aufstellung, auf der verstorbene Ehrenbürger aufgeführt sind und deren Ehrenbürgerrecht erloschen ist, heruntergenommen worden. Der genaue Zeitpunkt sei unbekannt, liege aber geraume Zeit zurück, teilt die Stadt mit“ an die Öffentlichkeit zu treten.
Weil er tot ist, wäre es erloschen und heruntergenommen von der „Ehrenliste“ wäre der NSDAP-Gauleiter auch, nur weiß man nicht wann. So unseriös hat sich das Rathaus schon länger nicht präsentiert. Wie zum Hohn gibt man auch noch eine Auskunft des hessischen Innenministeriums bekannt, wohl in der Annahme damit auf den rechten Pfad der Tugend zu sein.
Bei der Antifa herrscht sogar Freude über den Dilettantismus der Rüsselsheimer Stadtoberen vor. Eigentlich haben die Antifas auch damit gerechnet, dass die Rüsselsheimer Stadtpolitiker aus der Köbel-Affäre gelernt haben. „Macht nichts“, heißt es selbstbewusst bei der Antifa, „der Spaß wird nur umso größer, weil man die Rathaus-Politiker die nächsten Jahre gut treffen kann. Die haben ein Problem, nicht wir“, so die grinsenden Antifaschist*innen.

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1 Antwort auf „Stadt Rüsselsheim patzt beim Nazi-Ehrenbürger“


  1. 1 Stadt Rüsselsheim patzt beim Nazi-Ehrenbürger « Linke in Rüsselsheim Pingback am 07. Mai 2015 um 21:56 Uhr
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