Archiv für April 2016

Türkische Faschisten blamieren sich in Frankfurt und die Polizei gleich mit

UPDATE 2.0: Vier Verletzte, neun Festnahmen. Ein Demonstrant wurde bei einer Festnahme verletzt, es war ein FASCHIST…
UPDATE 1.0: Und noch mehr Pleiten# Berlin im ND in #Köln taz und auch in #HH eine Blamage.
Wenn es hoch kommt haben sich heute auf dem Frankfurter Roßmarkt 150 Faschisten und Rassisten versammelt. Von Anfang an waren die Karten verteilt. An der Hauptwache wurden ca. 500 Gegendemonstranten mit Gittern und Polizeiketten und Polizeigruppen gut eingeschlossen. Der Platz für die türkischen Faschisten war dagegen lange frei zugänglich.
Erst mit Beginn deren rassistischen Propaganda wurden Polizeiketten gebildet, die sich eher gegen Gegendemonstranten richteten.
Ziemlich schwache Faschistenstimmen konnten leicht von Antifaschisten übertönt werden. Da staute sich schon ein gewisser Frust bei den „stolzen Türken“ an. War man doch wirklich in kleiner Zahl da und wusste sich nur mit dem faschistischen Wolfsgruß und sogar dem deutschen Führergruß zu helfen. Auf Frauensprechchöre der Gegenseite fiel den Faschisten nur ein, einen Geldschein in die Höhe zu halten, verbunden mit obszönen Gesten zum Geschlechtsverkehr.
Neben der jämmerlichen Anzahl von hochgerechnet 150, statt der angemeldeten 2.000 türkischer Nationalisten, hatten die Fans von Erdogan, MHP, Ditib u. a. auch noch Probleme mit der Lautsprecheranlage, so das die Polizei die Rassistenkundgebung auch noch gegen 17:15 Uhr polizeilich beendete. Das war auch das einzig Positive, was die Frankfurter Polizei an diesem Sonntag bewirkte. In der Folge waren die Bullen unfähig den türkischen Rassistenmob aus Frankfurt rauzubringen. Völlig ungehindert und unbegleitet konnten die Faschisten Richtung Fressgasse marschieren. Für einige Minuten verloren die Bullen die Kontrolle. Parolen brüllend konnten die Faschisten sogar noch Durchbruchversuche starten, sich auf Frauen stürzen, die nur durch Gegenangriffe von antifaschistischen Menschen beschützt werden konnten.
Mehrere türkische Faschisten konnten nur in letzter Sekunde von Polizeikräften zu Boden gebracht werden. Zur gleichen Zeit kam es zu einer antifaschistischen Blockade in der Kaiserstraße am Roßmarkt, die natürlich von Polizeiketten und -wagen in Schach gehalten wurde. Türkische Nationalisten konnten aber gleichzeitig sich mit Fahnen erkennbar frei am Roßmarkt bewegen und in Gruppen ungehindert durch Frankfurt laufen.
Fazit: Frankfurter Polizei hat Lust türkische Faschisten frei laufen zu lassen, oder kann einfach ihren Job nicht mehr! Trotz starker Polizeikräfte einen Rassistenmob aus Frankfurt zu bringen! Oder war etwa Erdogan der Einsatzleiter der Polizei?
Ganz anders beim HR (hahaha!) FR und FNP.

Heute (10. April 14:30 Uhr) Hauptwache Frankfurt/Main

Faschisten am Frankfurter Roßmarkt stoppen!
Ein Mobilisierungsvideo dazu…

Gewobau will mit Kunst ihre Mieterhöhungen verschönern

Keine Frage, Kunst ist was Schönes und Notwendiges. Wenn allerdings die Rüsselsheimer Gewobau zu einem bundesweiten Kunstwettbewerb für professionelle Künstler_innen aufruft, muss gefragt werden, was damit bezweckt werden soll?
Die Gewobau ist in Rüsselsheim für Mieterhöhungen bekannt, die es in sich haben. Gerade für Rentner_innen und Geringverdiener_innen. In der Lenbachstraße nutzte man frech eine Sanierung, um den m²-Preis von 5 auf 8 Euro hochzutreiben. Das war im Juli 2014 und jetzt will man genau die Straße und den Stadtteil mit Kunst als „Malerviertel“ aufhübschen.
Unvergessen sind auch die Verkäufe von Gewobau-Wohnungen im Hasengrund oder in der Johann-Sebastian-Bach-Straße mit drastischen Folgen für die Mieter_innen. Oder die kostspielige Abschiedsparty für den Gewobau-Chef. Es reiht sich Skandal an Skandal.
Mit bis zu 81.000 Euro nimmt die Gewobau nicht gerade wenig Geld in die Hand, um sich als Gewobau mit Kunst am Bau zu schmücken. Nach mehr als 50 Jahren fällt dem Unternehmen wieder einmal ein, „die Identität des Viertels … und das Zugehörigkeitsgefühl… zu stärken“. Gestaltet sollen Werke, die sich auf dem Namen des Künstlers (Lenbach und Holbein) beziehen.
Mit Käthe Kollwitz wurde bereits vor Jahren eine Installation in eine Häuserecke gestellt, die ziemlich vergessen sein dürfte. Käthe Kollwitz würde sich aktuell wegen Krieg und Faschismus hervorragend für ein Kunstprojekt eignen. Stattdessen setzt die Gewobau aber gerade auf den Porträtmaler von Bismarck, nämlich Franz Lenbach. Und das auch noch genau an der Häuserecke Lenbach-und Käthe Kollwitz-Straße.

Die Gewobau sollte zuerst ihre Hausaufgaben im Interesse der Mieter_innen, und nicht gegen diese, erledigen. Kunst am Bau muss Bestandteil einer Kulturarbeit in ganz Rüsselsheim sein, und nicht isoliert in Gewobau-Ecken. Genau das ist nicht das Interesse der Gewobau und ihrem Geschäftsführer Regenstein. Die möchten sich lieber selbst in Medien und Hochglanzbroschüren als kunstsinnig präsentieren.

Antifaschistische Demo am 10. April 14:30 Uhr Hauptwache Frankfurt

Ob AfD, PEGIDA ODER TÜRKISCHE NATIONALISTEN – JEGLICHEM RASSISMUS UND FASCHISMUS ENTGEGENTRETEN!
Mit dieser Losung soll am Sonntag gegen alle rassistischen – nationalistischen – faschistischen und konservativ-islamischen Gruppen demonstriert werden. Mehr informationen hier. Oder auch hier.

Faschistenaufmarsch in Frankurt stoppen!

Am kommenden Sonntag wollen türkische Faschisten („Grauen Wölfe“ u.a.) am Frankfurter Roßmarkt um 16 Uhr unter der scheinheiligen Parole „Friedensmarsch für die Türkei und die EU“ aufmarschieren. Linke türkische und kurdische Organisationen fordern die Unterbindung des Fascho-Aufmarsches und rufen zur Beteiligung an der Gegendemonstration auf. Außerdem werfen sie der faschistischen Gegenseite vor, vom türkischen Geheimdienst u.a. gesteuert zu werden, und darüber hinaus auf Türkisch mit der Losung, »Alles für das Vaterland – Märtyrer sterben nicht, das Vaterland kann nicht geteilt werden« zu mobilisieren. Eben faschistische Falschmünzer!

Europaweite Jugenddemo in Frankfurt

Ab 12 Uhr wird morgen am Frankfurter Hauptbahnhof zu einer Demonstration gegen die Unterdrückung und die aktuellen Angriffe auf die kurdische Zivilbevölkerung durch das türkische Militär aufgerufen. Eingeladen sind nicht nur „alle demokratischen, antifaschistischen und revolutionären Jugendlichen“.

Bei Stress mit den Bullen: Aussageverweigerung von der Roten Hilfe und die Broschüre „Was tun wenn’s brennt?“ auch in türkisch.

Die einheitlichen Medienmeldungen dazu: FR und der HR.