Archiv für November 2016

Stadtparlament beschließt schwulenfeindliches Konzi – Antifa will es platzen lassen

25.01.2017: Hessische Landesregierung gegen Hassrapper – Christian Vogt (Grüne) jetzt auch dagegen…

16.12.2016: Katholik_innen fordern Eingreifen der Landesregierung gegen die Hass-Rapper. Auch in der Main-Spitze.

Neues vom 10.11.16: Rüsselsheims schärfste Kritiker melden sich…hier.
UPDATE 30.11.: Für die politische Schwulenszene postet die dkp queer dagegen.
Auch das Aktionsbündnis gegen Sozialabbau kritisiert das Konzert mit Stadtkohle!

Rüsselsheims Stadtverordnete haben in der letzten Woche beschlossen, dass Frauenverachtung, Schwulenhass und Judenfeindlichkeit wieder förderungsfähig ist. Auf dem Hessentag in Rüsselsheim werden Kollegah und Farid Bang mit ihren Texten und Gehabe dafür sorgen, dass die nötige Stimmung entsteht. Ganz neu ist sicherlich, dass dies mit öffentlichen Geldern aus der Stadtkasse bezahlt wird.
Das will die Rüsselsheimer Antifa nicht akzeptieren und will das Konzert platzen lassen.

Für das homophobe, sexistische und Minderheiten verachtende Konzert hat auch ein Mitglied der Partei DIE LINKE gestimmt: Marcel Baymus.(Update 01.02.17: Marcel Baymus ändert seine Meinung) Immerhin hat seine „Liste“ dagegen gestimmt, erklärt aber fälschlich „Dafür wird es keine Stimme der Linken/Liste Solidarität geben“, trotz der vorherigen Ankündigung ihres „Kollegahs“ dafür zustimmen.

Schwulenfeindliche und sexistische Rapper in Rüsselsheim?

UPDATE 2.0: Ziemlich krank – Jugendliche sollen demonstrieren
UPDATE 1.0: Eilantrag für Sexismus und Homophobie. Kostprobe: „erfolgreiche Künstler wie Kollegah und Farid Bang“– erfolgreiche Geschäftsleute sind ebenso Heckler & Koch, die fehlen noch auf dem Hessentag…

Es sollte wohl die ganz große Nummer werden: Kollegah und Farid Bang auf dem Hessentag im nächsten Jahr in Rüsselsheim. Pech auch, dass das Rüsselsheimer Echo recherchierte und herausbekam, die beiden Rapper sind nicht nur sehr sexistisch, sondern auch noch homophob.
Für die politische Schwulenszene hängte sich sofort die DKP Queer aus Essen dran. Es dauerte dann nur wenige Stunden, und es hieß dann: Vorverkauf vorerst eingestellt! Das heißt zwar nicht, dass der homophobe Gig nicht stattfindet, es sieht aber sehr danach aus.
Zurecht kritisierte die DKP Queer nicht nur den Auftritt der Rapper, sondern wies auch auf die genauso miese Teilnahme von Bundeswehr und Verfassungsschutz=NSU hin.
Der Schaden, den der CDU-Oberbürgermeister Burghardt zu verantworten hat, wird den Hessentag nicht nur finanziell überschatten. Die Rapper werden ihre Gage sicherlich einfordern.