Archiv für Dezember 2016

Marx zum 200.

Bild: Presseamt Trier
Bild: Presseamt Trier

Karl Marx hat immer einen großen Bogen um Rüsselsheim gemacht. In seiner Geburtsstadt Trier bereitet man sich auf den 200. Geburtstag von „Charly“ im Jahr 2018 vor. Geschenkt bekommen die Trierer_innen von der Volksrepublik China einen laufenden Karl Marx mit Buch. Nach der Hörl-Peinlichkeit jetzt einen Schritt nach vorn. Die Skulptur ist von dem chinesischen Bildhauer Wu Weishan.

GEWOBAU-Kunst gegen die Mieter_innen

Was LIR vor über einem Jahr hier kritisierte, ist jetzt Realität geworden. Ohne zuvor die eigenen Mieter_innen zu informieren, bekommen diese im nächsten Jahr „hohen Besuch“ von Despoten, Kriegstreibern und Fundamentalisten.
Nicht aus dem Osten, sondern als Wandgemälde auf Zierbalkonen (!) in Gestalt von solch elenden Figuren der Geschichte, wie Bismarck, Kaiser Franz Joseph und auch noch Papst Leo XIII.
Das Projekt erhält dann den Namen „Balkonien“, in einem Viertel, in dem sich viele keinen Urlaub mehr leisten können.
Sollen hier Miete zahlende Einwohner_innen einfach vera….. werden?
Schon den Kriegstreiber Bismarck, der mit den Sozialistengesetzen, die damals revolutionäre Sozialdemokratie bekämpfte und dem „Erbfeind“, Frankreich, Gebiete durch Krieg entriss, als „netten Balkonien-Urlauber“ zu verherrlichen, ist eine Unterwerfung im herrschenden Diskurs, bei dem Krieg heute wieder von deutschem Boden aus geht.
Die Gewobau reiht sich damit in dem immer niederen Instinkten ansprechenden Kulturbetrieb in Rüsselsheim ein, der sich nicht nur mit der Schwulenhasser „Rap-Night“ auf dem Hessentag, schon überregional blamiert hat.
Die Gewobau und ihr Geschäftsführer Regenstein konnte der Versuchung nicht widerstehen, sich als nobler „Kunstmäzen“ in den Medien zu präsentieren, und ist gleich im ersten Anlauf blambel gescheitert.