GEWOBAU-Regenstein kuscht vor Nazidenkmal-Lobby

Bereits zum Hessentag kassierte der Künstler Ottmar Hörl für seine Skulptur „Familientreffen“ vor der Adam Opel Statue eine Abfuhr wegen „Denkmalschutz“. Die Auftraggeberin, die GEWOBAU, und ihr Geschäftsführer Regenstein, geben jetzt klein bei.
Doch Regenstein versucht nicht nur die Leistung seines Unternehmens aufzuwerten. Er versucht auch die Grundidee des Künstlers Hörl zu bagatellisieren. So sollte die Einkreisung des Opeldenkmals des Nazi-Günstlings Emil Hub nach Regenstein von den Hessentagsgästen als Selfie-Kulisse genutzt werden. Der gut bezahlte GEWOBAU-Geschäftsführer entlarvt darüber hinaus noch sein naiv-kindliches Grundverständis zur deutschen Geschichte. Denn er erzählt, dass mit der Kunstaktion eine „humorvolle und sympathische Wahrnehmung unserer Stadtgesellschaft“ angestrebt werden sollte. Rumalbern vor dem Denkmal für Adam Opel, das von einem Hitlerbüsten-Hersteller 1937 für ein „Fressen-und-Saufen-Fest“ der Nazis aufgestellt wurde?
1937 waren die Kriegspläne der Nazis schon fertig, die Kriegsproduktion im vollem Gang, Guernica in Spanien bereits in einem „Auslandseinsatz“ der faschistischen Wehrmacht zerbombt. Ak Kulturshok.

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks

0 Antworten auf „GEWOBAU-Regenstein kuscht vor Nazidenkmal-Lobby“


  1. Keine Kommentare

Antwort hinterlassen

Du musst dich anmelden, um einen Kommentar zu schreiben.

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


sieben + = fünfzehn