GEWOBAU macht 4,6 Millionen Gewinn

Im Rechnungsjahr 2016 hat die Rüsselsheimer Gewobau einen Überschuss von 4.585.363 Euro eingenommen. In den Vorjahren waren das nur rund 2,4 Millionen Euro.
Woher kommt die Erhöhung des Gewinns der Gewobau? Dazu heißt es im Beteiligungsbericht der Stadt Rüsselsheim:

„Insbesondere höhere Mieten und Umsatzerlöse aus der Umlagenabrechnung 2015 trugen zu dieser Verbesserung bei…“
Wie immer werden die Gewobau-Mieter_innen voll abkassiert.

Bereits Tage zuvor hatte Gewobau-Chef, Thorsten Regenstein, in einem Interview mit der Main-Spitze erklärt, dass die Gewobau „derzeit (mit) 9,50 Euro bis 10 Euro Miete pro Quadratmeter“ für neue Wohnungen kalkuliert und damit indirekt die massiven Mietsteigerungen durch die Gewobau eingestanden. Trotz niedriger Zinsen.

Tragen sollen die Mieter_innen außerdem die Zusatzrente von Gewobau-Chef im Ruhestand, Michael Hampel, für den zuletzt über 458.000 Euro Rückstellungen in der Bilanz stehen (S. 59).
Vielen Mieter_innen ist es unerklärlich, wieso Hampel vier Jahre nach seinem Abschied plötzlich eine Zusatzrente von über 40.000 Euro jährlich erhält.

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