Archiv für August 2018

Warten auf Bausch

Oberbürgermeister Udo Bausch in der Klemme. Seit Donnerstag Nachmittag hat Rüsselsheims OB ein Problem: GRAUE WÖLFE.
Überfällig seit Freitag mit einer Erklärung zu seinem Treffen mit den türkischen Faschisten ist Udo Bausch ins Wochenende ohne Worte geflüchtet. Nur wann spricht der OB? (Foto: indymedia FB) Als Zeitvertreib das nette Bild des Grauen-Wölfe-Vereins hier. Oberbürgermeister Bausch (weißes Hemd 2.v.l.). Keine weiße Weste.

GEWOBAU: Studentisches Wohnen für 10,50 Euro pro m² kalt?

GEWOBAU-Chef Regenstein verkündet frohe Kunde für Student_innen und Renter_innen. In der Rüsselsheimer Innenstadt gibt es neuen Wohnraum. In der Frankfurter Straße, der Taunus- und der Waldstraße baut die GEWOBAU, wo „sämtliche Wohnungen frei finanziert, aber keine Sozialwohnungen sind. Einziehen sollen die verschiedensten Altersgruppen: sowohl Pendler und Senioren als auch Studenten sowie junge Familien“, frohlockt die GEWOBAU.
Und GEWOBAU-Chef Torsten Regenstein nennt auch die Mietpreise: die Kaltmiete soll zehn bis 10,50 Euro pro Quadratmeter kosten. Und das für Student_innen und Rentner_innen.
Der angeschlagene Oberbürgermeister Bausch, der wegen seiner Kontakte zu türkischen Faschisten (Graue Wölfe) in Erklärungsnot ist, nennt das einfach „Innenstadt-Wohnen“ und „in unsere Innenstadt gehören Menschen, die hier wohnen, einkaufen, Dienstleistungen und Gastronomie nutzen“.
Ein Schelm, wer jetzt denkt, dass vielleicht die Grauen Wölfe sich schon die ersten Wohneinheiten der Gewobau direkt bei dem Treffen mit OB Udo Bausch gesichert haben.

Rüsselsheimer Oberbürgermeister trifft Graue Wölfe

Update Sa. 25.08.2018: OB Bausch taucht ab- keine Reaktion!
Update: Bericht im Rüsselsheimer Echo

Der parteilose Oberbürgermeister, Udo Bausch, hat sich vor Tagen mit mindestens drei türkischen Faschisten getroffen. Wie heute in der Main-Spitze zu lesen ist , will sich OB Bausch dazu nicht äußern!
Der Verein in der Hans-Sachs-Straße 74 hatte schon mehrfach die Aula der Kant-Schule genutzt, ist aber nach Antifa-Aktionen und einem Beschluss der Stadtverordentenversammlung seit 2015 von einer Nutzung ausgeschlossen worden. Mit Erdal Koca (CDU) hatten die Grauen Wölfe sogar einen Stadtverordneten.
Das Treffen hatten die Faschisten selbst öffentlich gemacht.

Mit der „Internationalen“ gegen Rhenus-Chefs

Mit dem Kampflied der Arbeiterbewegung, „die Internationale“, rückten die Rhenus-Beschäftigten ihren Bossen am Frankfurter Flughafen auf dem Leib.
Der Opel-Zulieferer will nach einem Bericht im Echo von 480 Arbeitsplätze die Hälfte der Belegschaft kündigen. Dafür wollen die Rhenus-Bosse einen halben Monatslohn pro Jahr Abfindung zahlen. Das wären nach Angaben der IG-Metall „im Schnitt“ schlappe 12.000 Euro, die auch noch zu versteuern wären. Die Gewerkschaftsforderung ist eine andere: „Wir fordern zwei Brutto-Monatslöhne für jedes Jahr der Betriebszugehörigkeit“, sagt Bremm von der IG Metall. Wären also „im Schnitt“ 48.000 Euro, was für den Verlust des Arbeitsplatzes noch immer wenig ist.
Mit „uneingeschränkter Solidarität“ hat sich bisher nur die Katholische Betriebsseelsorge Südhessen mit den Rhenus-Arbeiter_innen solidarisiert.
Video in der Hessenschau.
Im Februar deutete die IGM auf die Rhenus-Gewinne. Der DGB vor Ort, wie immer, ohne Reaktion.

Parkplatz-Abzocke bei der GEWOBAU

Wie bei den Wohnungsmieten der Rüsselsheimer GEWOBAU, ist die Gewobau auch bei den Parkplatz-Mieten Preistreiber Nummer eins. Lange Jahre waren in Rüsselsheim Parkplätze für Mieter_innen vor der Haustür kostenlos. Bis der GEWOBAU einfiel, auch damit die Taschen der Mieter_innen zusätzlich zu plündern. Andere Anbieter haben dann nachgezogen.
Im Rüsselsheimer Echo ist heute anlässlich eines Nachbarschaftfestes in der Brandenburger Straße zu lesen, dass die GEWOBAU satte 20 Euro für einen Parkplatz kassiert. Das liegt wie immer sogar über den Preisen anderer Wohnungsbaugesellschaften in Rüsselsheim.
Die von GEWOBAU-Chef Regenstein genannten 9,50 bis 10 Euro Miete (kalt) hat der Wohnungsanbieter inzwischen auch schon gesprengt. 694,00 Euro für 68,44 qm. Natürlich kalt!

Wer, wie die Rüsselsheimer Gewobau, Geschäftsführer pompös hoffiert und überbezahlt, und außerdem mit einer jährlichen Zusatzrente von über 40.000 Euro überversorgt, muss eben die „geschätzten Mieter_innen“ der Gewobau ausnehmen wo es nur geht.
Mieten runter, Löhne rauf!

7. bis 9.September UZ-Pressefest in Dortmund

Das größte kommunistische Fest der UZ in Dortmund mit einem hervorragenden Programm.
Außerdem gibt es noch das Programm von junge Welt Nicht verpassen und hinfahren!