Mit der „Internationalen“ gegen Rhenus-Chefs

Mit dem Kampflied der Arbeiterbewegung, „die Internationale“, rückten die Rhenus-Beschäftigten ihren Bossen am Frankfurter Flughafen auf dem Leib.
Der Opel-Zulieferer will nach einem Bericht im Echo von 480 Arbeitsplätze die Hälfte der Belegschaft kündigen. Dafür wollen die Rhenus-Bosse einen halben Monatslohn pro Jahr Abfindung zahlen. Das wären nach Angaben der IG-Metall „im Schnitt“ schlappe 12.000 Euro, die auch noch zu versteuern wären. Die Gewerkschaftsforderung ist eine andere: „Wir fordern zwei Brutto-Monatslöhne für jedes Jahr der Betriebszugehörigkeit“, sagt Bremm von der IG Metall. Wären also „im Schnitt“ 48.000 Euro, was für den Verlust des Arbeitsplatzes noch immer wenig ist.
Mit „uneingeschränkter Solidarität“ hat sich bisher nur die Katholische Betriebsseelsorge Südhessen mit den Rhenus-Arbeiter_innen solidarisiert.
Video in der Hessenschau.
Im Februar deutete die IGM auf die Rhenus-Gewinne. Der DGB vor Ort, wie immer, ohne Reaktion.

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