Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Rüsselsheimer Friedenstreff kürt Udo Bausch zum „Friedens-OB“

Auch wenn heute die Bundeswehr an der Rüsselsheimer Kant-Schule Schüler_innen für ihr mörderisches Handwerk zu begeistern versucht, Oberbürgermeister Udo Bausch (parteilos) ist jetzt ein „Bürgermeister für Frieden“.
Eingefädelt hat das der Rüsselsheimer Friedenstreff, wie einer städtischen Mitteilung zu entnehmen ist. Und das, obwohl Oberbürgermeister Bausch noch immer in der Kritik steht wegen seinem Treffen mit den Rüsselsheimer türkischen Faschisten („Graue Wölfe“) aus der Hans-Sachs-Straße 74.
Die Antifa hatte auf die Kriegsbereitschaft und Teilnahme im Syrien-Krieg der „Grauen Wölfe“ hingewiesen.

„OB Bausch kann sich mit seinem „Mayors for Peace“ Engagement billig und folgenlos aufblasen, während an Rüsselsheimer Schulen (Kant-, Heisenberg- , Humboldt u.a. Schulen) die Bundeswehr sich an Minderjährige vergreift. Seine heimlichen Treffen mit kriegsbereiten türkischen Faschisten rücken sein Engagement in ein ganz anders Licht“, so auf Nachfrage die Rüsselsheimer Antimilitarist_innen.

Der Rüsselsheimer Friedenstreff ist bereits zuvor mit Anbiederung und Fehltritten aufgefallen.

Rüsselsheims neue „Ehrenbürgerin“ : Alexandra Walter (AfD)

Update: A. Walter taucht auf und will es nicht gewesen sein.

Die Rüsselsheimerin Alexandra Walter von der AfD hat sich durch ihren Listenplatz 12 ein Landtagsmandat in Wiesbaden erobert. Und schon hat die AfD ein Problem: die „Doktorandin“ oder auch „Fremdsprachenkorrespondentin“ glänzt mit nazitauglichen Aussagen auf ihrem Facebook-Profil.
Vorgestern überführt, hat Walter es offensichtlich gelöscht. Und natürlich ist sie nicht „rechtsextrem“ oder sonst was böses!
Im Groß-Gerauer Kreistag sitzt die Frau für die AfD als Kreisbeigeordnete im Kreisauschuss. Dort ist sie in „guter Gesellschaft“ mit Landrat Thomas Will (SPD), der in der Sache eines schwer bewaffneten NPD-Mannes aus Raunheim alles unterlies, um den NPDler zu entwaffen, obwohl die Waffenschein-Behörde ihm untersteht.
Alexandra Walter wird am Montag, den 19.11.2018 um 14 Uhr im Groß-Gerauer Kreisverwaltungsgebäude ihren nächsten großen mit Spannung erwarteten Auftritt haben. Gestern berichtete auch die „hessenschau“ über die Qualitäten der Königstädterin.

Warten auf Bausch

Oberbürgermeister Udo Bausch in der Klemme. Seit Donnerstag Nachmittag hat Rüsselsheims OB ein Problem: GRAUE WÖLFE.
Überfällig seit Freitag mit einer Erklärung zu seinem Treffen mit den türkischen Faschisten ist Udo Bausch ins Wochenende ohne Worte geflüchtet. Nur wann spricht der OB? (Foto: indymedia FB) Als Zeitvertreib das nette Bild des Grauen-Wölfe-Vereins hier. Oberbürgermeister Bausch (weißes Hemd 2.v.l.). Keine weiße Weste.

GEWOBAU: Studentisches Wohnen für 10,50 Euro pro m² kalt?

GEWOBAU-Chef Regenstein verkündet frohe Kunde für Student_innen und Renter_innen. In der Rüsselsheimer Innenstadt gibt es neuen Wohnraum. In der Frankfurter Straße, der Taunus- und der Waldstraße baut die GEWOBAU, wo „sämtliche Wohnungen frei finanziert, aber keine Sozialwohnungen sind. Einziehen sollen die verschiedensten Altersgruppen: sowohl Pendler und Senioren als auch Studenten sowie junge Familien“, frohlockt die GEWOBAU.
Und GEWOBAU-Chef Torsten Regenstein nennt auch die Mietpreise: die Kaltmiete soll zehn bis 10,50 Euro pro Quadratmeter kosten. Und das für Student_innen und Rentner_innen.
Der angeschlagene Oberbürgermeister Bausch, der wegen seiner Kontakte zu türkischen Faschisten (Graue Wölfe) in Erklärungsnot ist, nennt das einfach „Innenstadt-Wohnen“ und „in unsere Innenstadt gehören Menschen, die hier wohnen, einkaufen, Dienstleistungen und Gastronomie nutzen“.
Ein Schelm, wer jetzt denkt, dass vielleicht die Grauen Wölfe sich schon die ersten Wohneinheiten der Gewobau direkt bei dem Treffen mit OB Udo Bausch gesichert haben.

Rüsselsheimer Oberbürgermeister trifft Graue Wölfe

Update Sa. 25.08.2018: OB Bausch taucht ab- keine Reaktion!
Update: Bericht im Rüsselsheimer Echo

Der parteilose Oberbürgermeister, Udo Bausch, hat sich vor Tagen mit mindestens drei türkischen Faschisten getroffen. Wie heute in der Main-Spitze zu lesen ist , will sich OB Bausch dazu nicht äußern!
Der Verein in der Hans-Sachs-Straße 74 hatte schon mehrfach die Aula der Kant-Schule genutzt, ist aber nach Antifa-Aktionen und einem Beschluss der Stadtverordentenversammlung seit 2015 von einer Nutzung ausgeschlossen worden. Mit Erdal Koca (CDU) hatten die Grauen Wölfe sogar einen Stadtverordneten.
Das Treffen hatten die Faschisten selbst öffentlich gemacht.

Mit der „Internationalen“ gegen Rhenus-Chefs

Mit dem Kampflied der Arbeiterbewegung, „die Internationale“, rückten die Rhenus-Beschäftigten ihren Bossen am Frankfurter Flughafen auf dem Leib.
Der Opel-Zulieferer will nach einem Bericht im Echo von 480 Arbeitsplätze die Hälfte der Belegschaft kündigen. Dafür wollen die Rhenus-Bosse einen halben Monatslohn pro Jahr Abfindung zahlen. Das wären nach Angaben der IG-Metall „im Schnitt“ schlappe 12.000 Euro, die auch noch zu versteuern wären. Die Gewerkschaftsforderung ist eine andere: „Wir fordern zwei Brutto-Monatslöhne für jedes Jahr der Betriebszugehörigkeit“, sagt Bremm von der IG Metall. Wären also „im Schnitt“ 48.000 Euro, was für den Verlust des Arbeitsplatzes noch immer wenig ist.
Mit „uneingeschränkter Solidarität“ hat sich bisher nur die Katholische Betriebsseelsorge Südhessen mit den Rhenus-Arbeiter_innen solidarisiert.
Video in der Hessenschau.
Im Februar deutete die IGM auf die Rhenus-Gewinne. Der DGB vor Ort, wie immer, ohne Reaktion.

Parkplatz-Abzocke bei der GEWOBAU

Wie bei den Wohnungsmieten der Rüsselsheimer GEWOBAU, ist die Gewobau auch bei den Parkplatz-Mieten Preistreiber Nummer eins. Lange Jahre waren in Rüsselsheim Parkplätze für Mieter_innen vor der Haustür kostenlos. Bis der GEWOBAU einfiel, auch damit die Taschen der Mieter_innen zusätzlich zu plündern. Andere Anbieter haben dann nachgezogen.
Im Rüsselsheimer Echo ist heute anlässlich eines Nachbarschaftfestes in der Brandenburger Straße zu lesen, dass die GEWOBAU satte 20 Euro für einen Parkplatz kassiert. Das liegt wie immer sogar über den Preisen anderer Wohnungsbaugesellschaften in Rüsselsheim.
Die von GEWOBAU-Chef Regenstein genannten 9,50 bis 10 Euro Miete (kalt) hat der Wohnungsanbieter inzwischen auch schon gesprengt. 694,00 Euro für 68,44 qm. Natürlich kalt!

Wer, wie die Rüsselsheimer Gewobau, Geschäftsführer pompös hoffiert und überbezahlt, und außerdem mit einer jährlichen Zusatzrente von über 40.000 Euro überversorgt, muss eben die „geschätzten Mieter_innen“ der Gewobau ausnehmen wo es nur geht.
Mieten runter, Löhne rauf!

7. bis 9.September UZ-Pressefest in Dortmund

Das größte kommunistische Fest der UZ in Dortmund mit einem hervorragenden Programm.
Außerdem gibt es noch das Programm von junge Welt Nicht verpassen und hinfahren!

ANTIFA und DIE LINKE/Liste Solidarität für Walter-Rietig-Halle

Wird die Rüsselsheimer Großsporthalle (vormals „Walter-Köbel-Halle“) doch nach dem Antifaschisten Walter Rietig benannt?

Ein kurzer Rückblick: Im Mai 2011 machte die Antifa in Rüsselsheim die Nazi-Vergangenheit des früheren SPD-Bürgermeisters, Walter Köbel, publik. Im März 2013 (!) wurde dann endlich der Namenszug des NSDAP Mitglieds Köbel an der Sportstätte entfernt. Fünf Jahre lang hatte die „Großsporthalle“ keinen Namen, bis über die Main-Spitze die Rüsselsheimer Antifa, DIE LINKE/Liste Solidarität und der DGB erneut die Forderung nach einer Walter-Rietig-Halle erheben.

Erwartet wird, nicht nur von LiR, ein zeitnaher Antrag für eine Walter-Rietig-Halle im Rüsselsheimer Stadtparlament.

Polizeigewalt in Rüsselsheim

UPDATE: Ein ähnlicher Fall in Regensburg. Auch hier ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Am vergangenen Mittwoch ist in Rüsselsheim die Polizei bei einer Festnahme aufgefallen. Zwei Zeugen berichten in der Main-Spitze von Schlägen gegen einen Verdächtigen. Fotos davon löscht die Polizei auf dem Handy eines Zeugen und Anzeigen wegen des Übergriffs wurden bei der Polizei in Rüsselsheim mit dem Hinweis, „das keine Anzeigen aufgenommen werden, die sich gegen die eigenen Kollegen richteten“abgewiesen. Ein Zeuge hat aber nicht nachgegeben und den Vorfall bei der Staatsanwaltschaft in Darmstadt anzeigt.