Archiv der Kategorie 'Antifa'

SPD für Walter Rietig

Die Fraktionsvorsitzende der SPD, Sanaa Boukayeo, spricht sich für eine Namensgebung zugungsten des Opel-Widerstandskämpfers, Walter Rietig, für die Großsporthalle aus. „Walter Rietig hat sich persönlich, sogar mit seinem Leben gegen Nazis und für Zwangsarbeiter eingesetzt. Er hat Menschlichkeit bewiesen, Nächstenliebe gezeigt, dafür Stärke besessen . Ein Charakter, der es verdient, so geehrt zu werden.“ So die SPD-Frau in der Main-Spitze.
Eine Kehrtwende mit Tragweite. Aktuell zögern noch die Grünen in Rüsselsheim. Die WsR hat offensichtlich keine Position zu einem Widerstandskämpfer gegen die Nazis und die CDU, Urheberin der Sponsoren-Lösung (Geld für den Namen der Halle!), kann sich eine Ehrung einer Person vorstellen, wenn dies nach einem Bürgerforum Konsens werden sollte…

Walter Rietig ehren!


Walter Rietig wurde 1942 in Berlin-Pötzensee von den Nazis hingerichtet.
In einer Mordorgie wurden gleichfalls die Mitglieder der sogenannten Roten Kapelle hingerichtet.

Graue Wölfe nutzten bereits 2014 eine Schule in Rüsselsheim

Die Liste „Nutzer schulischer Räumlichkeiten (2013 – 2016)“ der Stadtverwaltung bringt es zu Tage, dass die Organisation der türkischen Faschisten, „Türkischer Kulturverein“, bereits 2014 eine Schule in Rüsselsheim nutzen konnte.
Die Antifa in Rüsselsheim machte die Nutzung der Kant-Aula am 19. April 2015 durch die türkischen Faschisten öffentlich.
Da die Grauen Wölfe sich die Aula im April 2015 über den Ausländerbeiratsvorsitzenden Dayankac zuspielen ließen, schien man im Rathaus fein raus. So meinte die Stadtverwaltung damals schriftlich: „Die Bewegung, Graue Wölfe‘ wird nicht durch die Stadt Rüsselsheim gefördert….“. Damit schien der Antifa-Vorwurf, die Stadt „fördere“ die türkischen Faschisten, aus der Welt.
Wäre da nicht die Auflistung der Stadtverwaltung (hier Nr. 61), mit der Drucksache 199/16-21 die genau das belegt: Die Förderung der Grauen Wölfe („Türkischer Kulturverein“) durch die kostenlose Überlassung von Schulräumlichkeiten.

LINKE-Ministerin stellt Nazis Parkflächen

Nazis haben zu Recht Sorge um ihre Autos. Zu oft wurden die schon mal…
Beim Nazi-Konzert in Themar in Thüringen hat die zuständige Ministerin Birgit Keller (Die LINKE) Nazis geholfen ihre Faschokarren ordentlich zu parken. Die Ministerin wollte damit „wildes Parken“ verhindern, was die Nazis sicher sehr gefreut hat, weil die PKW’s so besser gesichert werden konnten.
Und das Dank einer sogenannten „rot-rot-grünen“-Regierung, die ansonsten noch sehr praktisch unterstützte.

Gleiche Wellenlänge. Welche Partei stimmte beim Bundeswahlausschuss für die Zulassung der faschistischen Die Rechte zur Bundestagswahl oder enthielt sich? Die Linke.

Entnazifizierung korrekt

Mit 118 verhängten und vollstreckten Todesurteilen gegen Nazi- und Kriegsverbrecher zwischen 1949 und 1965, hat die DDR die nötigen Konzequenzen aus Faschismus und Krieg gezogen.

„Kollegah“ versucht Politiker und Zentralrat der Juden vorzuführen

UPDATE: Musikwissenschaftler sieht bei Kollegah antisemitische Inhalte.

Das Rüsselsheimer Echo gibt „Kollegah“ ganz exclusiv Platz für seine Sicht. Kurz vor der heutigen Stadtverordentenversammlung versucht er mit leicht widerlegbaren Feststellungen wie, dass in „13 Jahren Musikkarriere nie der Vorwurf des Antisemitismus auch nur im Raum stand“, behauptet sogar das sei NEU!
Zitate seien 13 Jahre alt und nicht ihm zuzuschreiben… und die Litanei gipfelt sogar darin, dass „Kollegah“ verhindern möchte, das der Zentralrat der Juden „womöglich tragischerweise mit in das Kreuzfeuer eines – zu verurteilenden – „Shitstorms“ gegen jüdische Menschen im Allgemeinen“ gerät. Kreuzfeuer auf Juden?!
Der Hessische Rundfunk hat bereits eine Sonderseite.

Crowdfunding-Kampagne für das Festival der Jugend

Das Festival der Jugend mit langer Tradition und früher sehr großen Jugendtreffen, gibt es noch immer. Natürlich braucht es dafür Geld.
Diesmal haben sich die SDAJ-Aktiven zu einer Crowdfunding-Kampange entschlossen.
Wer will, darf unterstützen.

Stadtparlament beschließt schwulenfeindliches Konzi – Antifa will es platzen lassen

25.01.2017: Hessische Landesregierung gegen Hassrapper – Christian Vogt (Grüne) jetzt auch dagegen…

16.12.2016: Katholik_innen fordern Eingreifen der Landesregierung gegen die Hass-Rapper. Auch in der Main-Spitze.

Neues vom 10.11.16: Rüsselsheims schärfste Kritiker melden sich…hier.
UPDATE 30.11.: Für die politische Schwulenszene postet die dkp queer dagegen.
Auch das Aktionsbündnis gegen Sozialabbau kritisiert das Konzert mit Stadtkohle!

Rüsselsheims Stadtverordnete haben in der letzten Woche beschlossen, dass Frauenverachtung, Schwulenhass und Judenfeindlichkeit wieder förderungsfähig ist. Auf dem Hessentag in Rüsselsheim werden Kollegah und Farid Bang mit ihren Texten und Gehabe dafür sorgen, dass die nötige Stimmung entsteht. Ganz neu ist sicherlich, dass dies mit öffentlichen Geldern aus der Stadtkasse bezahlt wird.
Das will die Rüsselsheimer Antifa nicht akzeptieren und will das Konzert platzen lassen.

Für das homophobe, sexistische und Minderheiten verachtende Konzert hat auch ein Mitglied der Partei DIE LINKE gestimmt: Marcel Baymus.(Update 01.02.17: Marcel Baymus ändert seine Meinung) Immerhin hat seine „Liste“ dagegen gestimmt, erklärt aber fälschlich „Dafür wird es keine Stimme der Linken/Liste Solidarität geben“, trotz der vorherigen Ankündigung ihres „Kollegahs“ dafür zustimmen.

Stadtrat Nils Kraft (SPD) ganz rechts

Zitat zu Migrant*innen: „Wenn jemand nun unsere Werte nicht oder nicht mehr schätzt, sollte er nicht hier gegen sie vorgehen. Er sollte sich irgendwo eine neue Heimat suchen, dort, wo nach Vorstellungen gelebt wird, die ihm näher liegen als jene Werte, die ihn oder seine Vorfahren einst dazu bewogen hatten, hier leben zu wollen.“
Nils Kraft ist (noch) nicht in der NPD und nicht in der AfD. Kraft hat schon in der Vergangenheit kein politisches Fettnäpfchen ausgelassen. Im Sommerloch schlägt er gestärkt mit einem Vierer-Bündnis mit den LINKEN extrem rechtspopulistisch zu.
Mitverantwortlich für die Stadttheater-Vergabe an die Islamistengruppe Rumi e.V. plaudert Kraft auch noch Internas aus dem Magistrat aus. Nicht nur das der „Gleichbehandlungsgrundsatz“ in Rüsselsheim doch nicht gilt – Rumi wollte denselben Rabatt wie andere Rüsselsheimer Vereine erhalten – Nils Kraft gibt auch noch preis, dass man im Magistrat nicht intelligent genug ist sich unangenehme Kundschaft vom Hals zu halten. Das „ist aber sehr schwer“, so der Stadtrat der SPD. Wie allerdings bekannt geworden ist, war der Ablauf so, dass ein Vertrag der städtischen Kultur123-Gesellschaft vom Magistrat bestätigt wurde. Trotz intensiver Diskussion in Rüsselsheim über den Gülen-Verein Rumi e.V. wurden die Vereinsvertreter wie gewöhnliche Kunden behandelt. Für dieses Vorgehen findet Kraft sogar noch die Entschuldigung, dass einer möglichen rechtlichen Aushebelung durch Rumi, „der Magistrat einer Vermietung zu marktüblichen Preisen zugestimmt“ hat. Also mit mieser Kundschaft mehr Geld eingenommen hat. Noch besser wird Kraft bei der Sicherheitsfrage. Der bekennende „Waldstadion-Fan“ meint für die Sicherheit an jenem Abend habe „Rumi“ selbst zu sorgen. „Wenn die SPD eine Demo veranstalten wollte, müsste auch sie zunächst eine Gefährdungsprognose erheben und dann zum Beispiel Ordner einsetzen.“ Ein Veranstalter stehe immer in der Verantwortung für die Sicherheit, so die neuen Erkenntnisse von Kraft.
Der Baustadtrat mit höheren Ambitionen möchte also, das eine Gülen-Security am 30. September rund um das Stadttheater für Ruhe und Ordnung sorgt. (mehr…)

Gülen und die Faschisten

1991 spendete Fethullah Gülen den faschistischen Grauen Wölfen 3,5 Milliarden türkische Lira. (Quelle)
Für den Vorsitzenden der islamisch-faschistischen Großen Einheitspartei (BBP- eine MHP-Abspaltung) Muhsin Yazicioglu, hatte Gülen zum Tod dessen sich so geäußert: „Er hatte einen guten Charakter und war ein tapferer anatolischer Mann“. Genau dieser Mann wird nicht nur mit der Ermordung des armenischen Schriftstellers Hrant Dink in Verbindung gebracht, sondern war als Grauer Wolf bei einem Progrom in Kahramanmaras 1978 gegen Aleviten, Gewerkschafter u.a. an vorderster Front dabei. Gülen finanzierte auch die Faschistenpartei BBP.
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