Archiv der Kategorie 'Nazis'

20.000 Euro fürs Opel-Denkmal vom Nazi-Bildhauer

In der Nacht wurde das Adam-Opel-Denkmal wieder am Bahnhofsplatz aufgestellt. Das von Emil Hub (der auch Hitlerbüsten anfertigte) geschaffene Denkmal, steht jetzt nur wenige Meter vom Stolperstein des holländischen Zwangsarbeiters Izaak de Hartog entfernt. Die Rüsselsheimer Verantwortlichen im Rathaus lieben offensichtlich solche Unvereinbarkeiten. So gibt es auch eine öffentliche Toilette ebenfalls nur wenige Meter von einem Stolperstein der jüdischen Familie Nachmann entfernt.
Gekrönt wird der aktuelle Vorgang dadurch, dass die Stadt 20.000 Euro an die durch die Nazizeit schwer belastete Firma Strassacker zahlt. Diese Firma hatte den Nazis Monumentaldenkmäler geliefert.
Max Strassacker war NSDAP-Mitglied und heute macht die Kunstgiesserei sein Geld mit allen die zahlen. In den Fonds für Zwangsarbeiter hat die Firma Strassacker eingezahlt, mutmaßlich weil die Firma auch Zwangsarbeiter beschäftigte, wie die Antifa vermutet. Gelernt hat das Unternehmen offensichtlich nichts. So lieferte die Firma vor ein paar Jahren dem Emir von Katar Portale und Wandreliefs für seinen Palast. Katar gilt seit vielen Jahren als Finanzier von islamistischen Terrorgruppen.
„Für Nazi-Dreck hat die Stadt 20.000 Euro. Das recyceln der Statue hätte wenigsten noch etwas Geld z.B. für die Flüchtlinge gebracht, die vor den islamistischen Terrorgruppen fliehen mussten“, so eine Antifa-Sprecherin zu dieser Rüsselsheimer Lokalposse.

PEGIDA in Rüsselsheim

Mit den rassistischen Äußerungen der Anwohner im Berliner Viertel, ist deutlich geworden, dass es „Pegidaanhänger“ auch in Rüsselsheim gibt.
Im Königstädter Konrad-Adenauer-Ring haben die Rüsselsheimer NO-PEGIDA-Aktivist_innen eine PEGIDA-Sprühaktion entdeckt. Die haben auch nicht gezögert, PEGIDA durchzustreichen und ein NO vor PEGIDA zu setzen. „Ist super bei den Königstädtern und Migrant_innen angekommen“, so die Aktiven, die auch gleich LiR und die ANTIFA informierten.

Auf der Schneckenberger-Gassitour
Stadtverordnete aus Königstädten wie Karl-Heinz Schneckenberger (LINKE/Liste Solidarität) oder der CDU-Mann Thorsten Weber haben natürlich nichts bemerkt.

Rüsselsheimer Hausbesitzer-PEGIDA

UPDATE 2.0: Der Magistrat macht nur Mist und läßt die Hausbesitzer-PEGIDA auch noch als Sieger erscheinen!
UPDATE 1.0: Voll toll, voll kühn die SPD. Und der SPD-Landrat und Nazibeschüzter, Thomas Will, meint gar das PEGIDA „keine Chance“ hätte. Also diesmal keine Waffenscheine für Nazis, Herr Landrat?

Flüchtlinge bitte immer schön an städtischen Rändern unterbringen. Das ist die Regel. In Rüsselsheim hat man kein Problem damit, geflohene Menschen z.B. auf den Parkplatz des Friedhofes zu verfrachten. Da ist ja sonst nichts. Oder in Alt-Haßloch, wo in den 1990ern Nazis mal zündelten. Auch schön außerhalb.
Im Berliner Viertel, hier schneidet die NPD in manchen Stimmbezirken doppelt so gut ab, wie im Durchschnitt, sorgt sich das Eigentümerklientel jetzt mit rassistischen Klischees. Da ist die Rede von „Wertminderung durch die Asylberwerber“ und „Ausgleichzahlungen“, die man kassieren möchte. Für die Forderung nach Ausgleichszahlungen z.B. von Fraport fehlt aber offensichtlich der Mut. Selbst von Konflikten, die nach Rüsselsheim importiert werden, will man sich bedroht sehen.
Dabei machen Rathausspitze und Magistrat eine schlechte Figur. Völlig einfallslos agieren die Rathausvertreter mit der Aufgabe Flüchtlinge unterzubringen.

Kommunisten kämpfen in der Ukraine gegen Faschisten

In der Jungen Welt gibt Alexej Markow Auskunft über eine kommunistischen Freiwilligeneinheit im Donbass.
„Es gibt einige Dinge, die wir jedem klarmachen, der sich uns anschließen will. Wir zahlen keinen Sold, bei uns gibt es keine militärischen Ränge, wir sind nicht integriert in offizielle Strukturen der Volksrepublik Lugansk und wir bieten keine offiziellen Hilfen und Versicherungen.“ Als PDF

Solidarität der DKP
Die italienische Band Banda Bassotti macht sich auf den Weg in den Donbass: Eine Tour rund um den 9. Mai, den 70. Jahrestag des Sieges über den Faschismus soll die Antifaschist_innen unterstützen. Nach der Reise werden die TeilnehmerInnen der Karawane in ihren Ländern über die Situation im Donbass informieren.
Wer mithelfen will – Spenden an:
DKP-Parteivorstand
KtoNr.: 4002487502
BLZ: 43060967
IBAN: DE36430609674002487502
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: Kampffonds/Banda Bassotti

PEGIDA in Frankfurt vertreiben

UPDATE: PEGIDA nicht zu hörenPolizei jagd…

Schon drei mal konnte Pegida in Frankfurt nicht laufen. Aber die Rassisten bekommen immer mehr Raum von der Polizei zugestanden (Bild) und die auftretenden Nazis werden auch immer mehr.
Deshalb ist der Termin am kommenden Montag, den 23. Februar 16.30 Uhr Hauptwache wichtig, um Rassisten und Faschisten zu zeigen: Pegida läuft gar nicht!

Durchgeknallt: PEGIDA Frankfurt

UPDATE 2.0: Nazi mit Waffe zu Pegida Nächster Termin Mo. 23.02. 16.30 Uhr
UPDATE 1.0 : Und wieder plamiert. Nur Polizeigas garantiert rassistisch-faschistische Hetze.

Nur wenige Dutzend Nazis, Rassisten, Hooligans und christliche Fundamentalisten haben sich zuletzt beim Frankfurter Ableger von PEGIDA an der Hauptwache versammelt. Ohne Polizei hätte man noch nicht einmal das geschafft. Doch jetzt bettelt die rassistische Truppe um eine weitere Abfuhr.
Ab Montag will die extreme Rechte wöchentlich auflaufen.
Treffpunkt für Antifaschist_innen 2. Februar 16.30 Uhr Hauptwache.

PEGIDA in Frankfurt

UPDATE: Schon wieder den Kürzeren gezogen. Die FR stellt fest, dass der “ Marsch durch die Innenstadt … ein bisschen etwas von einem Suizidkommando hätte“. Die Hessenschau berichtet von Mundts Rede „Deutschland ist kein Müllhaufen“ (H.Mundt- mit Müll meint sie sich sicherlich selbst).

Am kommenden Montag (26.01.) wollen die Rassisten des PEGIDA-Ablegers (Fragida) einen weiteren Versuch starten in Frankfurt aufzumarschieren.
Antifaschist_innen mobilisieren ab 17 Uhr dagegen und wollen sich IN DEN Weg stellen und den rechten Aufmarsch verhindern.

Neuer Stolperstein neben dem Opel-Denkmal des Nazi-Bildhauers?

Update: O-Ton Fa. Strassacker „Aber wir kennen in diesem Fall doch ganz besonders die Bedeutung der Skulptur als historisches Kunstwerk und wissen auch um das Ansehen Adam Opels“, sagt Martina Hartwich-Wolf. Echt?

Am 27. Januar soll vor dem Opel-Portal am Bahnhofsplatz der erste Stolperstein für einen Zwangsarbeiter bei Opel verlegt werden.
Kehrt das Opel-Denkmal des Hitlerporträtisten Emil Hub nach der Reparatur dorthin zurück, hätte man einen weiteren unrühmlichen Ort in Rüsselsheim.
Im November 2013 wurden in Rüsselsheim die Stolpersteine der Familie Nachmann entfernt und ein Klo darauf gebaut. Die Stolpersteine liegen heute nur wenige Meter von der Toilette entfernt.

Die Rüsselsheimer Antifa will darin System erkennen, weil das Gedenken für die Opfer des Faschismus „ritualisiert“ sei, welches zudem von Rüsselsheims Entscheidungsträgern für ihr „eigenes Prestige“ genutzt werde. Passt etwas nicht rein, wie die Nazi-Vergangheit des Bürgermeisters Köbel, tut man sich „sehr schwer“ und braucht dafür Jahre bis die Ehrungen verschwinden.

Überhaupt würden die Veranwortlichen in Rüsselsheim zu „pikanten Fehlgriffen tendieren“.
So wird das Opel-Denkmal ziemlich unpassend von der Firma Stassacker instandgesetzt. Gerade dieses Unternehmen erhielt nach 1933 „Aufträge für Monumentalskulpturen, zum Beispiel für die Weltausstellung in Paris 1937“. Der deutsche Pavillon in Paris ist mit der faschistischen Ausstellung in die Geschichte eingegangen. „Nazi-Kitsch“ sagen die Antifas. Außerdem sei Max Strassacker, der Firmenchef ab 1940, seit dem 1.Mai 1933 NSDAP-Mitglied gewesen.
Die Firma habe zweifelos vom Faschismus profitiert. Heute ist die Firma wieder gut im Geschäft, nur eine klare und eindeutige Distanzierung von der Zusammenarbeit mit dem faschistischen Mordsystem können die Antifaschist_innen zunächst „nicht erkennen“.

Nazis bei Opel – ein altes Problem

UPDATE 2.0: Und vor dem Rüsselsheimer Amtgericht siegt der Kollege ebenfalls. Glückwunsch!
UPDATE 1.0: Vor Gericht in Darmstadt gewinnt der gekündigte Opelarbeiter.
Durch einen Artikel in die Junge Welt wird heute ein pikanter Vorfall mit strengen Naziduft aus dem Rüsselsheimer Opelwerk bekannt.
Ein Opel-Gruppenleiter hat gegenüber einem IG Metall-Vertrauensmann bekundet, er wolle mit einem »russischen Kommunisten«… nicht arbeiten, »dann lieber noch mit Hitler«.
Anstatt die Opel-Führungskraft entsprechend der Betriebsvereinbarung bei Opel zu sanktionieren, erhält der IG-Vertrauensmann die Kündigung vor Weihnachten. Verkehrte Welt?
Opel hat im Rüsselsheimer Werk ein Nazi-Problem. Beobachter_innen berichten zudem davon, dass bei der letzten Azubi-Demo in Rüsselsheim (Juni 2014) nicht wenige rechte Auszubildene z.B. mit Thor Steinar-Klamotten und T-Shirts der rechten Band Frei.Wild zu sehen waren.
Allen Beteuerungen der Opel-Leitung rechtsradikale Tendenzen nicht zu dulden, bleibt eine nazistische Grundtendenz im Opelwerk unübersehbar. Und die wird vom Opel-Vorstand toleriert.

Rüsselsheim ohne Naziszene?

Mit 325 Stimmen konnte die NPD bei den Landtagswahlen 2013 in Rüsselsheim punkten.
Die fallen bekanntlich nicht vom Himmel, dennoch erklärte CDU-OB Burghardt, dass es „keine rechte Szene“ vor Ort gäbe. Deswegen hatte der CDU-Mann der NPD im Wahlkampf auch gleich den Weg frei gemacht.
Rüsselsheims Antifaschist_innen werfen dem OB im Gespräch jetzt vor, „die faschistische Gefahr zu bagatellisieren“. In der BRD gebe es keine Anzeichen für eine Rückläufigkeit der Naziaktivitäten. Dies gelte auch für Rüsselsheim. „Rüsselsheim ist kein Ort der Glückseligen unter Burghardts Obhut“. Nazis würden es verstehen „schnell und effektiv Strukturen zu erweitern“ oder sich „in der gesellschaftlichen Mitte breit zu machen“. Dafür gibt es genügend Beispiele im Kreis, aber auch Rüsselsheim. Mit 10% für die rechtspopulistische AfD in Rüsselsheim gäbe es außerdem eine „akute Gefahr jenseits der Nazisstrukturen“.
Dem grünen Staatsekretär Dreiseitel, werfen die Antifas „absolute Blindheit“ vor, der offensichtlich noch nicht einmal in seinem Heimatort was von türkischen Faschisten weiß, die in Rüsselsheim sogar Vereinsräume haben, und „seit Jahren unbehelligt ihr Unwesen treiben“.
Zum offiziellen Treffen mit dem Verfassungsschutz und Stadtoberen meinen die Antifaschist_innen nur, „jeder blamiert sich so gut er kann“, mit Blick auf die NSU-Verstrickungen der Verfassungsschutzbehörden.