Archiv der Kategorie 'Nazis'

Neuer Tiefpunkt in Rüsselsheim: Förderstipendiat Muschiol bei der AfD

UPDATE: Ist lieber bei der AfD, lässt den Initiativentermin sausen, Jan Muschiol.

Die rechtspopulistische/rassistische AfD in Rüsselsheim hat einen politischen Coup gelandet. Die Rechtsausleger-Partei hat den Preisträger für Kultur und Kunst von 2014, Jan Muschiol, zum Thema „Was soll aus der Innenstadt werden?“ eingeladen. Der Architekt, der ansonsten bei der BI Pro-Opel-Altwerk aktiv ist, hat damit keine Probleme gehabt, und hat die Rechten der AfD schon mal persönlich aufgewertet.
Die BI Pro-Opel-Altwerk, die nicht unmaßgeblich von der Linken/Liste Solidarität beeinflusst ist, scheint damit ebenfalls kein Problem zu haben.
Anderes Beispiel des Niedergangs: CDU-OB Burghardt redet mit dem VS und der Grüne Bürgermeister Grieser lädt den Verfassungsschutz sogar zur „Fachtachtagung“ ins Rathaus. Besser kann der VS nach den NSU-Morden und dessen Beteiligung nicht aufpoliert werden.

Rüsselsheim 25.März 1945: Schluss mit Krieg und Faschismus!

UPDATE 2.0: Auch die Unsere Zeit (UZ) berichtet auf Seite 16 über die Ehrung.
UPDATE 1.0: Nach einer Woche der Bericht in der Main-Spitze.
Am 70. Jahrestag der Befreiung vom Hitler-Faschismus gedachten 15 antifaschistische Rüsselsheimer_innen der mutigen Tat von Emilie und Fritz Zängerle, Rüsselsheim den US-Truppen friedlich übergeben zu haben.
Während das offizielle Rüsselsheim den Jahrestag ohne Ehrung verstreichen ließ, die Lokalpresse den Termin überging, fordert die Antifa
-> die Streichung der „Ehrenbürgerschaft“ von Jakob Sprenger (NSDAP) u.a.
-> zukünftige Ehrungen für das Ehepaar Zängerle,
-> eine Ende mit dem unwürdigen Nebeneinander von Stolpersteinen und z.B. Nazikünstlern wie Emil Hub,
-> die Umbenennung der Walter-Flex-Straße, weil ein faschistoider Kriegstreiber und
-> das die Bundeswehr aus Schulen und Hessentag draußen bleiben soll.
oder hier bei scharf-links.

20.000 Euro fürs Opel-Denkmal vom Nazi-Bildhauer

In der Nacht wurde das Adam-Opel-Denkmal wieder am Bahnhofsplatz aufgestellt. Das von Emil Hub (der auch Hitlerbüsten anfertigte) geschaffene Denkmal, steht jetzt nur wenige Meter vom Stolperstein des holländischen Zwangsarbeiters Izaak de Hartog entfernt. Die Rüsselsheimer Verantwortlichen im Rathaus lieben offensichtlich solche Unvereinbarkeiten. So gibt es auch eine öffentliche Toilette ebenfalls nur wenige Meter von einem Stolperstein der jüdischen Familie Nachmann entfernt.
Gekrönt wird der aktuelle Vorgang dadurch, dass die Stadt 20.000 Euro an die durch die Nazizeit schwer belastete Firma Strassacker zahlt. Diese Firma hatte den Nazis Monumentaldenkmäler geliefert.
Max Strassacker war NSDAP-Mitglied und heute macht die Kunstgiesserei sein Geld mit allen die zahlen. In den Fonds für Zwangsarbeiter hat die Firma Strassacker eingezahlt, mutmaßlich weil die Firma auch Zwangsarbeiter beschäftigte, wie die Antifa vermutet. Gelernt hat das Unternehmen offensichtlich nichts. So lieferte die Firma vor ein paar Jahren dem Emir von Katar Portale und Wandreliefs für seinen Palast. Katar gilt seit vielen Jahren als Finanzier von islamistischen Terrorgruppen.
„Für Nazi-Dreck hat die Stadt 20.000 Euro. Das recyceln der Statue hätte wenigsten noch etwas Geld z.B. für die Flüchtlinge gebracht, die vor den islamistischen Terrorgruppen fliehen mussten“, so eine Antifa-Sprecherin zu dieser Rüsselsheimer Lokalposse.

PEGIDA in Rüsselsheim

Mit den rassistischen Äußerungen der Anwohner im Berliner Viertel, ist deutlich geworden, dass es „Pegidaanhänger“ auch in Rüsselsheim gibt.
Im Königstädter Konrad-Adenauer-Ring haben die Rüsselsheimer NO-PEGIDA-Aktivist_innen eine PEGIDA-Sprühaktion entdeckt. Die haben auch nicht gezögert, PEGIDA durchzustreichen und ein NO vor PEGIDA zu setzen. „Ist super bei den Königstädtern und Migrant_innen angekommen“, so die Aktiven, die auch gleich LiR und die ANTIFA informierten.

Auf der Schneckenberger-Gassitour
Stadtverordnete aus Königstädten wie Karl-Heinz Schneckenberger (LINKE/Liste Solidarität) oder der CDU-Mann Thorsten Weber haben natürlich nichts bemerkt.

Rüsselsheimer Hausbesitzer-PEGIDA

UPDATE 2.0: Der Magistrat macht nur Mist und läßt die Hausbesitzer-PEGIDA auch noch als Sieger erscheinen!
UPDATE 1.0: Voll toll, voll kühn die SPD. Und der SPD-Landrat und Nazibeschüzter, Thomas Will, meint gar das PEGIDA „keine Chance“ hätte. Also diesmal keine Waffenscheine für Nazis, Herr Landrat?

Flüchtlinge bitte immer schön an städtischen Rändern unterbringen. Das ist die Regel. In Rüsselsheim hat man kein Problem damit, geflohene Menschen z.B. auf den Parkplatz des Friedhofes zu verfrachten. Da ist ja sonst nichts. Oder in Alt-Haßloch, wo in den 1990ern Nazis mal zündelten. Auch schön außerhalb.
Im Berliner Viertel, hier schneidet die NPD in manchen Stimmbezirken doppelt so gut ab, wie im Durchschnitt, sorgt sich das Eigentümerklientel jetzt mit rassistischen Klischees. Da ist die Rede von „Wertminderung durch die Asylberwerber“ und „Ausgleichzahlungen“, die man kassieren möchte. Für die Forderung nach Ausgleichszahlungen z.B. von Fraport fehlt aber offensichtlich der Mut. Selbst von Konflikten, die nach Rüsselsheim importiert werden, will man sich bedroht sehen.
Dabei machen Rathausspitze und Magistrat eine schlechte Figur. Völlig einfallslos agieren die Rathausvertreter mit der Aufgabe Flüchtlinge unterzubringen.

Kommunisten kämpfen in der Ukraine gegen Faschisten

In der Jungen Welt gibt Alexej Markow Auskunft über eine kommunistischen Freiwilligeneinheit im Donbass.
„Es gibt einige Dinge, die wir jedem klarmachen, der sich uns anschließen will. Wir zahlen keinen Sold, bei uns gibt es keine militärischen Ränge, wir sind nicht integriert in offizielle Strukturen der Volksrepublik Lugansk und wir bieten keine offiziellen Hilfen und Versicherungen.“ Als PDF

Solidarität der DKP
Die italienische Band Banda Bassotti macht sich auf den Weg in den Donbass: Eine Tour rund um den 9. Mai, den 70. Jahrestag des Sieges über den Faschismus soll die Antifaschist_innen unterstützen. Nach der Reise werden die TeilnehmerInnen der Karawane in ihren Ländern über die Situation im Donbass informieren.
Wer mithelfen will – Spenden an:
DKP-Parteivorstand
KtoNr.: 4002487502
BLZ: 43060967
IBAN: DE36430609674002487502
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: Kampffonds/Banda Bassotti

PEGIDA in Frankfurt vertreiben

UPDATE: PEGIDA nicht zu hörenPolizei jagd…

Schon drei mal konnte Pegida in Frankfurt nicht laufen. Aber die Rassisten bekommen immer mehr Raum von der Polizei zugestanden (Bild) und die auftretenden Nazis werden auch immer mehr.
Deshalb ist der Termin am kommenden Montag, den 23. Februar 16.30 Uhr Hauptwache wichtig, um Rassisten und Faschisten zu zeigen: Pegida läuft gar nicht!

Durchgeknallt: PEGIDA Frankfurt

UPDATE 2.0: Nazi mit Waffe zu Pegida Nächster Termin Mo. 23.02. 16.30 Uhr
UPDATE 1.0 : Und wieder plamiert. Nur Polizeigas garantiert rassistisch-faschistische Hetze.

Nur wenige Dutzend Nazis, Rassisten, Hooligans und christliche Fundamentalisten haben sich zuletzt beim Frankfurter Ableger von PEGIDA an der Hauptwache versammelt. Ohne Polizei hätte man noch nicht einmal das geschafft. Doch jetzt bettelt die rassistische Truppe um eine weitere Abfuhr.
Ab Montag will die extreme Rechte wöchentlich auflaufen.
Treffpunkt für Antifaschist_innen 2. Februar 16.30 Uhr Hauptwache.

PEGIDA in Frankfurt

UPDATE: Schon wieder den Kürzeren gezogen. Die FR stellt fest, dass der “ Marsch durch die Innenstadt … ein bisschen etwas von einem Suizidkommando hätte“. Die Hessenschau berichtet von Mundts Rede „Deutschland ist kein Müllhaufen“ (H.Mundt- mit Müll meint sie sich sicherlich selbst).

Am kommenden Montag (26.01.) wollen die Rassisten des PEGIDA-Ablegers (Fragida) einen weiteren Versuch starten in Frankfurt aufzumarschieren.
Antifaschist_innen mobilisieren ab 17 Uhr dagegen und wollen sich IN DEN Weg stellen und den rechten Aufmarsch verhindern.

Neuer Stolperstein neben dem Opel-Denkmal des Nazi-Bildhauers?

Update: O-Ton Fa. Strassacker „Aber wir kennen in diesem Fall doch ganz besonders die Bedeutung der Skulptur als historisches Kunstwerk und wissen auch um das Ansehen Adam Opels“, sagt Martina Hartwich-Wolf. Echt?

Am 27. Januar soll vor dem Opel-Portal am Bahnhofsplatz der erste Stolperstein für einen Zwangsarbeiter bei Opel verlegt werden.
Kehrt das Opel-Denkmal des Hitlerporträtisten Emil Hub nach der Reparatur dorthin zurück, hätte man einen weiteren unrühmlichen Ort in Rüsselsheim.
Im November 2013 wurden in Rüsselsheim die Stolpersteine der Familie Nachmann entfernt und ein Klo darauf gebaut. Die Stolpersteine liegen heute nur wenige Meter von der Toilette entfernt.

Die Rüsselsheimer Antifa will darin System erkennen, weil das Gedenken für die Opfer des Faschismus „ritualisiert“ sei, welches zudem von Rüsselsheims Entscheidungsträgern für ihr „eigenes Prestige“ genutzt werde. Passt etwas nicht rein, wie die Nazi-Vergangheit des Bürgermeisters Köbel, tut man sich „sehr schwer“ und braucht dafür Jahre bis die Ehrungen verschwinden.

Überhaupt würden die Veranwortlichen in Rüsselsheim zu „pikanten Fehlgriffen tendieren“.
So wird das Opel-Denkmal ziemlich unpassend von der Firma Stassacker instandgesetzt. Gerade dieses Unternehmen erhielt nach 1933 „Aufträge für Monumentalskulpturen, zum Beispiel für die Weltausstellung in Paris 1937“. Der deutsche Pavillon in Paris ist mit der faschistischen Ausstellung in die Geschichte eingegangen. „Nazi-Kitsch“ sagen die Antifas. Außerdem sei Max Strassacker, der Firmenchef ab 1940, seit dem 1.Mai 1933 NSDAP-Mitglied gewesen.
Die Firma habe zweifelos vom Faschismus profitiert. Heute ist die Firma wieder gut im Geschäft, nur eine klare und eindeutige Distanzierung von der Zusammenarbeit mit dem faschistischen Mordsystem können die Antifaschist_innen zunächst „nicht erkennen“.