Archiv der Kategorie 'Rüsselsheim '

Internationale 1. Mai Demo in Mainz

Es kommt darauf an, diese Welt zu verändern!
Internationale 1. Mai-Demonstration

1. Mai 2018 | 10 Uhr | Bahnhofsvorplatz MAINZ
Die Demonstration endet in der Nähe der DGB-Kundgebung am Leichhof.

Bereits an 30. April findet eine internationale Maifeier statt.

Urlaub? Türkei-Boykott!

Mit Waffen und Geld aus der BRD wird das AKP/MHP-Regime in Ankara als Regionalmacht im imperialistischen Interesse aufgepäppelt.
Mit über 25 Milliarden Dollar im letzten Jahr hat die Tourismusbranche in der Türkei nicht unerheblich den Krieg und Militarismus in der Türkei mitfinanziert.
Gleichzeitig wurde der Kriegshaushalt 2018 um 41% auf 92,7 Milliarden türkischen Lira erhöht.

Vor kurzem habe kurdische Organisationen zu einem Boykott von Urlaubsreisen in die Türkei aufgerufen. Rechtzeitig vor der Urlaubssaison.

Mit der Feststellung:
„Ihr hart verdientes Geld sollte nicht dazu beitragen, Erdogans Strategie der ethnischen Säuberung gegen Kinder, Frauen und Männer zu unterstützen! Verbringen Sie Ihren Urlaub nicht in der Türkei!“, wünschen die Organisatoren allen Urlaubsreisenden einen traumhaften Urlaub anderswo.

KCK-Aufruf bei kommunisten.de

Dersim: Guerilla zerstört vier Militär-LKWs

Am Donnerstag hat die kurdische Guerilla in Dersim (Türkei) gleich vier Lastwagen zersört, die zum Bau von Militärbasen genutzt wurden. Die Fahrer durften mit einer Verwarnung gehen.
Weiter wurden die Namen der bei einer Guerilla-Aktion am 31.März umgekommen Kämpfer_innen wurden von der HPG öffentlich gemacht.

Rüsstungsbetriebe nicht nur in Rüsselsheim

Im neu aufgelegten „Rüstungsatlas Hessen“ der Linksfraktion im hessischen Landtag in Wiesbaden, werden für den Kreis Groß-Gerau drei Orte mit vier Betrieben genannt, die mit Rüstung zu tun haben.
In Rüsselsheim die Firma Raytheon Professional Services (RPS), besser bekannt ist der Konzern für seine „Patriot“-Raketen in der Ferdinand-Stuttmann-Straße 15 in Rüsselsheim.
Raunheim hat mit Honeywell Aerospace GmbH in der Frankfurter Straße 41-65 einen klassischen Rüstungsbetrieb: „Jährlich werden bei Honeywell Aerospace GmbH in Raunheim, […] mehr als 1000 Hilfsgasturbinen (Auxiliary Power Units/APUs) und 20.000 Komponenten repariert und überholt, sowie Hilfsgasturbinen für das europäische Kampfflugzeug Eurofighter produziert.
In Mörfelden-Walldorf ist die Firma ENGINOX GmbH ansässig, die z.B. „sonderlogistischer Transporte …. auch für gepanzerte Sicherheitsfahrzeuge sowie Militärfahrzeuge,die von zivilen Spediteuren in abgelegene Regionen diskret transportiert werden. Gleichfalls vor Ort ist Katadyn Deutschland GmbH und hat nicht nur der Marine was zu bieten: Für das Militär hat Katadyn mobile Wasserfilter, chemische Zusätze zur Trinkwasseraufbereitung, mobile Entsalzer, mobile Soldatenkocher und Verpflegungspakete für Soldaten im Sortiment.
Das alles im Landkreis Groß-Gerau! Eigentlich berühmt wegen „Friede den Hütten, Krieg den Palästen!“ Georg Büchners antimilitaristische Streitschrift der Hessischen Landbote.

Glückwunsch Thorsten Regenstein von der Gewobau!

Wer es 25 Jahre bei der Rüsselsheimer GEWOBAU aushält, dem darf schon gratuliert werden.
Davon auch noch acht Jahre gemeinsam mit Michael Hampel, der mit der skandalträchtigen Abschiedsfete – als Geschäftsführer. Respekt.
Die geschätzte 12.000- Euro-Fete im Museum mit anschließenden Wirbel darum, hat ja offensichtlich dazu geführt, dass es eine Nummer kleiner wurde, für Sie selbst:
Nur ein Empfang in der hiesigen Hochschule? Na gut, wie Sie damals selbst meinten: „Die Verabschiedung von Herrn Geschäftsführer i.R. Hampel entspricht in der Form der Wertschätzung seiner Tätigkeit, seines Einsatzes und seines Engagements für das Unternehmen und die Stadtgesellschaft Rüsselsheim.“ Die Welt ist eben ungerecht! 25 Jahre buckeln und dann eine läppische „Ehrenurkunde“ von Oberbürgermeister Udo Bausch, der sich an Ihrem Ehrentag erdreistet, Ihnen durch die Blume ins Gewissen zu reden: Dabei habe er (OB Bausch) auch eine deutliche Zufriedenheit der Mieter mit dem kommunalen Wohnungsunternehmen erfahren, wenn zum Beispiel Aufzüge erneuert und zweite Rettungswege installiert worden seien.“ Wenn zum Beispiel Aufzüge erneuert wurden… unverschämter geht es nicht mehr. Der fliegt aus seiner Wohnung raus!
Zurück zu Vorgänger Hampel. Was sind das denn für schöne Zahlungen, die Hampel seit 2015 (Seite 59) in Höhe von 41.193,00 Euro und 2016 46.280,00 Euro kassiert? Und noch ganze 458.384,00 Euro Rückstellungen für Michael Hampel, die die Gewobau_Mieter_innen bezahlen müssen. Zusatzrente?
Und im Stiftungsvorstand der Alten Synagoge zu sein und schon wieder faschistische Schmierereien an Gewobau-Garagen am „Lache-Freibad“ zu haben, ist das nicht peinlich?
Bild: (Parolen türkischer Faschisten in Rot)
Besser werden!
Ihre LiR

Walter Rietig ehren!


Walter Rietig wurde 1942 in Berlin-Pötzensee von den Nazis hingerichtet.
In einer Mordorgie wurden gleichfalls die Mitglieder der sogenannten Roten Kapelle hingerichtet.

Zehn Euro Kaltmiete pro Quadratmeter

In Rüsselsheim werden preiswerte Wohnungen immer mehr zur Mangelware. Rüsselsheims größer Wohnungsanbieter, die GEWOBAU, gilt bei vielen in Rüsselsheim als Preistreiber par excellence. Billige Quartiere werden abgerissen, andere Mieten drastisch erhöht.
Auf demselben Trip ist man bei Office Twenty M und bei deren Marke „Diwo Living“. Für die extrem unattraktive Lage glauben die Immobilienhaie zehn Euro kalt und mehr kassieren zu können. Das ehemalige HP-Gebäude (ein Bürogebäude!) „soll optisch Hotelcharakter aufweisen“ und mit der Idee ein Stockwerk oben drauf zusetzen, um damit „Penthäuser“ anzubieten, sind andere in Rüsselsheim auch erst einmal auf den Bauch gelandet.
Nur, wer will diesen Ausblick auf das Gewerbegebiet Hasengrund, den „Dicken Busch“ und einer vielbefahrenen Ampelkreuzung, dazu noch Polizeihubschrauber, genießen?

Kollegah kneift

Mit den Worten: „Ich würde auch nicht empfehlen, das jetzt noch zu machen. Aber es ist natürlich Entscheidung des Magistrats, ob ein weiterer Anlauf unternommen werden soll“, macht der abgewählte Oberbürgermeister Burghardt (CDU) den ganzen Wahnsinn um den Rap-Musiker Kollegah und seiner Hessentags-Entscheidung amtlich. Zuvor bekundete Burghardt, die Entscheidung pro Kollegah jederzeit wieder zu treffen. Nach dem Hessentag hatte Kollegah (mit der Kohle in der Tasche) wahrnehmbar keinen Bock mehr auf Rüsselsheim.

Grüne Kriegstreiber wieder am Werk

Am vergangenen Samstag konnte in Rüsselsheim der erste Beigeordnete des Kreises Groß-Gerau, Walter Astheimer (Grüne), eine Rede auf einer Friedensveranstaltung halten.
Mit belanglosen und nicht überprüfbaren Ankündigungen („Astheimer kündigte die Beteiligung des Kreises an Mahnwachen in Büchel an“) dürfte das Mitglied der grünen Kriegspartei persönlich gepunktet haben und der einladende „Friedenstreff“ einen weiteren Fehlgriff vollzogen haben - und die grüne Schlagseite derselben.

Die Grüne Partei gehört spätestens seit 1999 mit dem von den Grünen massiv durchgesetzten Krieg gegen Jugoslawien zu den Kriegsparteien. Alle deutsche Auslandseinsätze wurden von ihnen mitgetragen, ebenso alle Rüstungsexporte während ihrer Regierungsverantwortung mit der SPD.

Zurück zu Astheimer. Seine billigen Worte in Rüsselsheim stehen in einem ganz anderen Licht, wenn man sich an den Hessentag und die Bundeswehr mit Panzer und spielenden Kindern darauf erinnert. Kein Walter Astheimer der protestierte, sich blicken lies, aktiv wurde. Schweigen zu der Krieg beginnt hier. In seiner Verantwortung als zweithöchster politischer Repräsentant könnte der Kreisbeigeordnete einiges in die Wege leiten. Wie sieht es beispielsweise mit der Bundeswehr an den kreiseigenen Schulen aus?
Auch hier unternimmt Walter Astheimer von der grünen Kriegspartei selbstredend nichts.

Opel: Lohscheller soll Arbeitsplätze abbauen

UPDATE: „Angesichts dieser Taktik schwinde überdies in der Belegschaft das Vertrauen in die Ankündigungen von Opel-Chef Michael Lohscheller und PSA-Boss Carlos Tavares …“

„Michael Lohscheller ist verantwortlich. Er berichtet an mich. Mein Job ist, dafür zu sorgen, dass an den Schlüsselpositionen die richtigen Leute sitzen. Dass Leistung belohnt wird und Talente gefördert werden“ , so der PSA-Boss Tavares in der Südddeutschen.

Keine Kekse, IPhones u.a.m. und vor allem keine Arbeitskämpfe?
Das Prinzip Hoffnung
Opel-Zukunftsplan: Vorläufig keine betriebsbedingten Kündigungen und Werksschließungen
Jörg Kullosa in Unsere Zeit 17.11.2017

Opel-Vorstandsvorsitzender Michael Lohscheller weiß, wie man es macht. Als er das Spar- bzw. Sanierungsprogramm für Opel auf der Betriebsversammlung in Rüsselsheim in der vergangenen Woche vorstellt und von Einsparungen bei den Personalkosten spricht, sagt er: „Wir fangen bei uns an – die Treppe wird von oben gekehrt“. Die Botschaft ist klar: Wir müssen in schwierigen Zeiten zusammenhalten und alle unseren Beitrag leisten zur Sanierung des angeschlagenen Autoherstellers.
Seit der Übernahme von Opel durch den französischen PSA-Konzern lief die Gerüchteküche unter den Beschäftigten heiß, welche Pläne der neue Inhaber für die Opelaner hat. Und so war fast so etwas wie Erleichterung zu spüren, als die Grundzüge der neuen Zukunftsplan „PACE!“ vorgestellt wurden. Denn alle Pläne sollen ohne betriebsbedingte Kündigungen und Werksschließungen auskommen. Zunächst einmal. Ob das funktionieren wird, ist mehr als fraglich, denn die Einsparvorgaben sind hart. PSA-Chef Tavares sagt deutlich: Nur wenn die Restrukturierung den gewünschten Erfolg bringe, also Profitabilität der Marke Opel bis 2020, können Entlassungen vermieden werden.
Offiziell sind bislang wenige Details des Sparprogramms bekannt. Die Produktionskosten sollen um 20 Prozent gesenkt werden, pro Fahrzeug sollen 700 Euro weniger ausgegeben werden. Entscheidender Schritt dafür ist die Umstellung auf Produktionssysteme und Technologien von PSA. Statt der bisherigen neun Fahrzeug-Plattformen werden die Opel-Autos auf zwei PSA-Architekturen umgestellt. Die zehn verschiedenen Motoren- und Antriebsstrangkombinationen werden auf vier optimiert, die auf zwei PSA-Motoren basieren. Die Komplexität in der Fertigung wird reduziert, beispielsweise indem Ausstattungsoptionen eingeschränkt werden. Das bedeutet zwangsläufig weniger Arbeit für die Opelaner. Im ersten Schritt soll dies durch die Rückführung der insbesondere im Entwicklungszentrum in Rüsselsheim weitverbreiteten 40-Stunden-Verträge auf die tarifliche 35-Stunden-Woche aufgefangen werden. Außerdem werden Altersteilzeitprogramme auf weitere Jahrgänge ausgeweitet, Überstunden sind gestrichen und einige hundert Leiharbeiter werden nach Hause geschickt – so viel zum Thema „keine Kündigungen“. Damit die Arbeit in der Produktion trotzdem läuft, werden die auslernenden Auszubildenden ans Band übernommen. (mehr…)