Eröffnung:
Im April 2009 wurde bekannt, dass es einen Jugendverteter mit rechtsradikaler Gesinnung bei Opel gibt . In der örtlichen Presse wird dies zum Top-Thema. Ein Nazi in der Opel-Jugendvertretung wird entdeckt.

Die Firma Opel – kurz vor der Pleite – muss reagieren: Opel will sich den „kleinen Nazi“ mal zur Brust nehmen.
Der „denkt“ aber „deutsch“ und spielt erst einmal gar nicht mit.
Sein Interneteintrag wird zunächst einmal um den NPD-Liedermacher Frank Rennicke verschärft(!).
Opel träumt derweil von goldenen Automobil-Zeiten und lässt eine Gruppe rechter Azubis gewähren.

Das ist noch lange nicht alles. Es wird öffentlich, dass sogar Hakenkreuze bei Opel nichts ungewöhnliches sind.

Ergebnis bisher:
Außer ein Gespräch der Verantwortlichen von Opel mit dem Auszubildenden, kann das Unternehmen nichts vorweisen.
Die IG Metall, wo der rechte Jugendvertreter Mitglied ist, behält ihn unverständigerweise in ihren Reihen. Das gleiche gilt für die Opel-Jugendvertretung, wo der „kleine Nazi“ auf jeder Jugendversammlung auf dem Podium sitzt.
Nachtrag:
Die Stadt Rüsselsheim hat wohl (aus Mitleid?) die abstoßenden Hakenkreuze wenige Meter vor dem Werksgelände übertüncht.
Die weltweit agierende Autofirma, mit Mitarbeitern aus Dutzenden von Ländern, hat sich noch nicht einmal verpflichtet gefühlt, vor der eigenen Tür Ordnung zu halten.

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